Das ARD-Radiofeature

Die zwei Gesichter der Telekom

Washington, 25. Oktober 2017

Beschäftigte der Telekom in Deutschland reden in unzähligen Betriebsräten und selbst im Aufsichtsrat gehörig mit. Wer sich bei deren Tochter T-Mobile USA für Mitbestimmung einsetzt, wird dagegen immer wieder drangsaliert, muss schon mal wie ein Schulkind Strafarbeiten schreiben, oder wird gleich gefeuert. Dass europäische Konzerne, die zu Hause die Sozialpartnerschaft beschwören, jenseits des Atlantiks versuchen die Gewerkschaften aus ihren Betrieben herauszuhalten, ist nichts Ungewöhnliches. Im Fall der Telekom haben sich allerdings amerikanische und deutsche Gewerkschaften in einem einzigartigen Bündnis zusammengeschlossen, um voneinander zu lernen und mit ihren Aktionen Politik, Aktionäre und Bevölkerung auf die ungleichen Arbeitnehmerrechte aufmerksam zu machen. Wie erfolgreich kann diese transatlantische Initiative sein? Ab dem 25. Oktober im Radio


Textilindustrie

Nähen für die Freiheit

Berlin, 5. September 2017

Made in Freedom heißt ein Unternehmen, mit dem zwei Deutsche ehemaligen Prostituierten in Südostasien helfen wollen. Sie vertreiben die Produkte, die die Frauen nach ihrem Ausstieg in Textilwerkstätten fertigen. Süddeutsche Zeitung


Arbeiten

Schmutziger Granit

Köln, 23. August 2017

NGO-Studie untersucht die Arbeitsbedingungen in indischen Steinbrüchen und deckt erhebliche Missstände auf. Doch kaum ein deutscher Abnehmer von Naturstein fühlt sich verantwortlich. Süddeutsche Zeitung


Porträt

Unter den Guten

Wuppertal, 16. August 2017

Warum Uwe Schneidewind erst Unternehmensberater und dann Klimaforscher wurde. Und warum er glaubt, dass Umweltschutz nicht einfach von der Politik diktiert werden kann. Süddeutsche Zeitung


Die junge linke Alternative in den USA

Mit Power gegen Trumps Tower

New York, 25. Juli 2017

Die Präsidentschaft von Donald Trump politisiert junge Menschen in den USA, die für eine linke Alternative streiten. Da sind die Aktivisten, die sich in der neuen Kampagne von Bernie Sanders "Our Revolution" organisieren, oder die Aktivsten, die sich den amerikanischen Sozialisten angeschlossen und ihr neues Leben eingehaucht haben; deren Mitgliederzahl verzehnfachte sich binnen Jahresfrist auf 20.000. Ich habe Aktivisten von our revolution in Washington und  New York getroffen und auch den Hauptberater von Bernie Sanders interviewt, ich war mit zwei jungen Verantwortlichen der Sozialisten unterwegs, die wegen gewerkschaftlicher Aktivitäten ihren Job verloren haben. Während die Mitglieder von our revolution die Demokratische Partei personnel und inhaltich erneuern wollen, setzen die Nachwuchsozialisten auf eine neue Kraft. In der Reportage schildere ich die Ideen und Perspektiven der jungen linken Kräfte in den USA. Feature bei Deutschlandfunk Kultur.


Bericht

Textilbündnis wackelt

Köln, 24. Juli 2017

Nach dem Einsturz einer Fabrik in Bangladesch und Tausenden Toten wollten deutsche Handelsketten und Modehersteller gemeinsam soziale Mindeststandards durchsetzen. Doch jetzt gibt es Streit in der Allianz. Süddeutsche Zeitung


USA

Gericht verbietet gelbe Gewerkschaft bei T-Mobile

Washington, 22. Juli 2017

Die Arbeitnehmervertreter haben in den USA immer weniger Einfluss. Deshalb hoffen sie auf Unterstützung von ausländischen Betrieben wie T-Mobile und Siemens - meistens aber vergebens. Statt Hilfe kommt Konkurrenz. Süddeutsche Zeitung


Diskussion

Menschenrechte und Profit

Heidelberg, 12. Juli 2017

Sind Menschenrechte und Profit ein Widerspruch oder eine notwendige Grundlage. Darüber diskutierten in der Neuen Aula der Heidelberger Universität im Rahmen der Veranstaltungsreihe über Menschenrechte und Unternehmen der Jurist Manfred Weiss, der Theologe und Philosoph Boniface Mabanza und  Maurizo Gasperi vom Deutschen Netzwerk Wirtschaftsethik. Hier können Sie das Video der von mir moderierten Veranstaltung abrufen.


Kommentar

Den Helfern helfen

Berlin, 3. Juli 2017

Nichtregierungsorganisationen weisen auf Missstände hin und machen Druck auf Unternehmen. Aber manchmal werden NGOs mundtot gemacht. Das darf nicht sein. Süddeutsche Zeitung


Bitcoin

Wie die digitale Währung funktioniert

Frankfurt, 25. Juni 2017

Virtuell bezahlen, ohne dabei über ein Konto verfügen zu müssen und ohne dass dabei ein Geldinstitut beteiligt ist: Für Fans der virtuellen Währung Bitcoin bedeutet das vor allem eines: Unabhängigkeit. Kritiker sehen in den Bitcoins, von denen man bis heute nicht weiß, wer sie erfunden hat, aber auch Gefahren. Deutschlandfunk