Feature

"Faires T-Shirt"

Seit verheerenden Unglücken mit Hunderten Toten stehen Nähfabriken in Bangladesh und anderswo für miserable Arbeitsbedingungen in der globalen Wirtschaft – und für dringend nötige Verbesserungen. Aber an der Herstellung von Kleidung sind neben Nähern auch Bauern, Färber, Spinner und Weber beteiligt. Als erste Organisation will der Faire Handel jetzt Kleidung anbieten, für die alle Beschäftigten der Produktionskette einen existenzsichernden Mindestlohn erhalten, unter humanen Bedingungen arbeiten und sich politisch organisieren können. Caspar Dohmen besucht die Betriebe des indischen Pilotprojekts und schildert Vision und Schwierigkeiten der Idee vom „Fairen T-Shirt“. SWR2 Wissen, Dienstag, 5. September 2017, 8.30 Uhr.

SWR, 05.09.2017


Reportage

"Faire Löhne von der Farm bis zur Fabrik"

Um ein Oberhemd herzustellen, braucht es etwa 140 Arbeitsschritte. Die Bauern, Färber, Spinner oder Näher arbeiten unter miesesten Bedingungen und werden erbärmlich entlohnt. Das soll sich in Indien bald ändern.

Deutschlandradio Kultur, 05.04.2017


Reportage

"Faire Rosen für Europa"

Kenia ist der wichtigste Produzent von Schnittblumen in Afrika. An internationalen Festtagen liefert das Land Blumen in die halbe Welt. Einige Farmen produzieren Blumen für den fairen Handel. Was haben Mensch und Umwelt davon? Weltzeit - Deutschlandfunk Kultur

Deutschlandfunk Kultur, 23.01.2017


Gewerkschaften

"Im Gegenwind"

Gewerkschaften, die historisch eine wichtige Rolle bei der Einführung fundamentaler Sozial- und Arbeitsrechte spielten, sind heute fast überall schwach. Der Internationale Währungsfonds sieht eine zentrale Ursache der zunehmenden sozialen Ungleichheit in der Schwäche der Gewerkschaften. Was sind die Ursachen des Niedergangs? Wiederholung des preisgekrönten Feature.

Deutschlandfunk, 03.01.2017


Zeitfragen

"Geforscht, gewarnt und …?"

Immer drastischer fallen die Prognosen von Wissenschaftlern zur Zukunft der Menschheit aus. Aber in welchem Maße beeinflussen sie mit ihren Berichten das politische Handeln? 1972 berichteten renommierte Wissenschaftler in einem berühmt gewordenen Dokument dem Club of Rome von den Grenzen des Wachstums. Seitdem gab es mehrere solcher Berichte. Derzeit ist einer in Arbeit, der sich ausdrücklich mit Fragen der Umsetzbarkeit beschäftigt. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Leiter des Projekts, und andere Akteure geben Auskunft.

Deutschlandradio, 15.11.2016


Die deutsch -amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen

"Wie alte Freunde?"

Der Wirtschaftsaustausch zwischen Deutschland und den USA ist eng, so haben viele Firmen in den jeweiligen Ländern Standorte. Seit der verschärften  Globalisierung schauen sich beide Seiten jedoch stärker anderswo um, beispielsweise in China und Indien. Deutschland bleibt als führende Wirtschaftsmacht
Europas aber der zentrale Ansprechpartner für die USA in der EU, und für die deutsche Industrie ist das Silicon Valley heute gleichermaßen Inspiration
wie Herausforderung.

Deutschlandradio, 12.07.2016


Arbeit

"Bleibt alles anders"

Permanente Veränderung gilt in der Unternehmenswelt fast schon als eine Art Naturgesetz für den geschäftlichen Erfolg im Wettbewerb. 'Stillstand ist Rückschritt', warnen Manager und Unternehmensberater und versetzen mit neuen Ideen und Umstrukturierungen ganze Belegschaften in Unruhe und Selbstbeschäftigung. Bringt permanente Veränderung in Betrieben eigentlich den gewünschten Erfolg? Oder benötigen Menschen häufig statt Druck nicht eher Konstanz bei der Arbeit, um kreativ und gewinnbringend für ein Unternehmen arbeiten zu können? Deutschlandradio

Deutschlandradio, 10.05.2016


Klage gegen KiK

"Tatort Textilfabrik"

Ein Feature über die Klage pakistanischer Brandopfer gegen KiK: Der Textildiscounter Kik war einer der Hauptabnehmer von Ali Enterprises in Pakistan. 2012 starben bei einem Brand in der Textilfabrik 260 Arbeiter, auch weil viele Fenster vergittert und Fluchtwege versperrt waren. Muhammad Hanif hat das Unglück überlebt. Er organisierte sich mit anderen Betroffenen und fordert Entschädigung. Engagierte Anwälte, Gewerkschaftsvertreter und Aktivisten von NGOs halfen ihnen und wurden deswegen scharf angegriffen, bis hin zu Todesdrohungen. Hanif und drei weitere Betroffene reichten schließlich im Frühjahr 2015 vor dem Landgericht Dortmund Klage auf Schmerzensgeld gegen KiK ein. Der Fall ist für deutsche Gerichte ein Novum. Es gilt zu klären, ob ein inländisches Unternehmen für Produktionsbedingungen bei einem Zulieferer im Ausland haften muss. Wie immer die Klage am Ende ausgeht, sie dürfte erhebliche Konsequenzen haben für den Umgang mit der Verantwortung in den globalen Lieferketten der Industrie.  Die Ursendlung lief im SWR 2 am 23. März hören um 22.03 Uhr. Nachzuhören hier.

ARD, 23.03.2016


Gewerkschaften

"Im Gegenwind"

Gewerkschaften, die historisch eine wichtige Rolle bei der Einführung fundamentaler Sozial- und Arbeitsrechte spielten, sind heute vielerorts schwach. Der Internationale Währungsfonds sieht eine zentrale Ursache der zunehmenden sozialen Ungleichheit in der Schwäche der Gewerkschaften. Was sind die Ursachen des Niedergangs? Auf der Suche nach Antworten hat unser Autor Caspar Dohmen drei überzeugte Gewerkschaftler getroffen: in Pakistan, El Salvador und Deutschland. Ihre Geschichten zeigen, wie und warum der Kampf um Arbeitnehmerrechte weltweit immer schwieriger wird. Wer sich organisiert, verliert mancherorts seinen Job, landet auf schwarzen Listen oder riskiert sogar sein Leben. Selbst in Europa, Vorreiter in Sachen Arbeitnehmerrechte, gibt es Rückschritte. Ohne starke Gewerkschaften bleiben bessere Arbeitsbedingungen in der globalen Arbeitsteilung jedoch eine

Deutschlandfunk, 25.01.2016


Arbeitswelt

" Ändern Roboter die Spielregeln der Globalisierung?"

Fabriken der Zukunft arbeiten digital vernetzt und weitgehend automatisch, da sind sich Wirtschaftsexperten einig. Seit Ende der 60er Jahre hatten arbeitsintensive Branchen ihre Fertigungsanlagen aus Industriestaaten massenhaft in Billiglohnländer verlagert. Dank flexibler, einfach zu programmierender Roboter und einer neuen Generation computergesteuerter Fertigungsmaschinen könnten diese Anlagen wieder in Hochlohnregionen wie Europa oder die USA zurückkehren. Sobald Roboter in der Lage sind, die Handgriffe z.B. chinesischer Fließbandarbeiter zu übernehmen, ändert sich das Spiel der globalen Wirtschaft grundlegend. Im Zeitalter der Fabrik 4.0 dürften gut ausgebildete Leute in den alten Industrieländern hervorragende Chancen haben ein Jobwunder wird es jedoch nicht geben. Wiederholung meines Feature. SWR 2 Wissen.

SWR, 29.12.2015