Globale Kämpfe für die Menschenrechte

Berlin, 10. Oktober 2017

Verletzen Firmen aus dem globalen Norden die Menschenrechte von Arbeiterinnen und Arbeiter im globalen Süden, werden die Manager bisher selten zur Verantwortung gezogen, geschweige denn verurteilt. Die Menschenrechtspakte der Vereinten Nationen laufen beim Schutz der Ausgebeuteten ins Leere, da sie für Staaten, nicht aber für die zunehmend undurchsichtig strukturierten global agierenden Unternehmen gelten. Immer mehr Betroffene setzen sich dagegen zur Wehr und fordern ihre Rechte ein:
Ein Beispiel dafür ist der "Fall KiK“ , bei dem die Mitverantwortung des deutschen Unternehmens für die 260 Toten beim Brand in einer Zulieferfabrik in Pakistan vor einem deutschen Gericht verhandelt werden soll.
Nach einer Begrüßung von Dr. Caroline Hornstein-Tomic, Fachabteilungsleitern der bpb, diskutiert Miriam Saage-Maaß, Vice Legal Director des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) und Autorin des Buchs "Unternehmen vor Gericht“, mit der Politikwissenschaftlerin Birgit Mahnkopf und Anke Müller- Jacobsen – Rechtsanwältin aus Berlin – über diese Themen und spricht an, was Aktivistinnen und Aktivisten aus dem Globalen Norden tun können. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der BPB in Berlin. Mehr Infos