Europe The Union of disparity

Opinions are divided when it comes to the question of how Europe should progress in the future. On the one side are the Eurosceptics, who wish for stronger nation states. But on  the other there are also many advocates of stronger European integration. At the Max  Planck  Institute  for  the  Study  of  Societies in Cologne, research on Europe by Martin  Höpner and his group and Fritz  Scharpf explores to what extent there is any chance for the member states to move closer together, given their significant structural differences.

Max-Planck-Institut, 23.04.2019

Arbeitsstandards Mühsamer Prozess

Beim Einsturz einer Nähfabrik in Bangladesh starben vor sechs Jahren mehr als 1000 Menschen. Die Textilbranche hat sich seitdem verändert, aber gegen echte Verbesserungen gibt es Widerstand.

 

Südddeutsche Zeitung, 23.04.2019

Buchbesprechung Wie kommt der Wert in die Welt?

Eine Besprechung des Buches von Marianna Mazzucato können Sie hier beim DLF nachhören und hier nachlesen.

Deutschlandfunk, 16.04.2019

Textilindustrie Die Karawane stoppen

Viele Hersteller ziehen auf der Suche nach Billigstandorten von einem Land zum anderen. Ein Pilotprojekt in Kambodscha soll das verhindern, stößt aber auf Schwierigkeiten.

Südddeutsche Zeitung, 11.04.2019

Arbeiter in einer Textilfabrik Karatschi

Arbeitsteilung Verantwortung weltweit

Sollen Unternehmen verpflichtet werden, für die Einhaltung von Menschenrechten auch bei Lieferanten in Entwicklungsländern zu sorgen? Die Bundesregierung prüft das.

Süddeutsche Zeitung, 20.02.2019

Forschung Europas Grammatik entschlüsseln

An  der  Frage  der  Entwicklung  der  Europäischen  Union  scheiden  sich  die  Geister.  Besonders  für  Verfechter  einer  stärkeren  Integration  ist  es  hilfreich  zu  wissen,  welche  politischen  Maßnahmen  chancenreich  sind.  Hier  bietet  die  Europa­Forschung am Max­Planck­Institut für Gesellschaftsforschung Orientierung. Im Mittelpunkt ihres politikwis­senschaftlichen Erklärungsansatzes stehen strukturelle Unterschiede der EU­Mitgliedsländer. Die Forscher attestie­ren  der  EU  eine  gehörige  Asymmetrie:  Deren  Architektur  befördere  die  wirtschaftliche  Liberalisierung  und  mache  die Schaffung eines sozialen Europas nahezu unmöglich

 

Gesellschaftsforschung, 10.02.2019

Preiskampf im Handel Die Banane ist zu billig

Nur jede zehnte in Deutschland verkaufte Banane stammt aus fairer Produktion. Lidl will von Billigbananen auf fair produziertes Obst umsteigen, doch wenn die Konkurrenz nicht mitzieht, hat der Discounter ein Problem.  Die Banane gehört wie Vollmilch oder Schokolade zu jenen Produkten, anhand derer Verbraucher Preise vergleichen - und für die Kunden eher nicht bereit sind, mehr zu zahlen als bei der Konkurrenz.

Süddeutsche Zeitung, 22.01.2019

Vier Betroffene des Fabrikunglücks von Ali Enterprise. Sie haben KiK auf Schmerzensgeld verklagt.

Klage gegen KIK "Verpasste Chance"

Das Landgericht Dortmund weist eine Klage von Opfern einer Brandkatastrophe in Karatschi/Pakistan im September 2012 ab. Die Opfer hatten den Textilkonzern Kik verklagt. Die Dortmunder Richter stuften die Ansprüche nun allerdings als verjährt ein.

Südddeutsche Zeitung, 10.01.2019

Arbeiter in einer Textilfabrik Karatschi

Feature 100 Jahre ILO

Obwohl sich die Internationale Arbeiter Organisation (ILO)seit 100 Jahren darum kümmert, ist sozial abgesicherte und anständig bezahlte Arbeit für die meisten Menschen in weiter Ferne. Nach wie vor werden Arbeitende oft wie Waren behandelt. Nach dem Ersten Weltkrieg schuf die Staatengemeinschaft die Institution, um weltweit für menschenwürdige Arbeitsbedingungen zu sorgen, weil diese für den Frieden unerlässlich seien: Anfangs hatte sie auch Erfolg, aber nach dem Ende des Ost-West-Konflikts setzten Regierungen wieder auf die Kräfte des freien Markts, statt ihn zu regulieren. Die ILO geriet ins Abseits und wirkt zunehmend wie ein Papiertiger, der vernünftige Regeln vorschlägt, aber ohnmächtig zuschauen muss, wenn sie nicht umgesetzt werden. Ist die ILO noch die geeignete Institution, um die Probleme arbeitender Menschen im 21. Jahrhundert zu lösen? Meine Entdeckungsreise. Hören Sie das Feature in  SWR 2 Kultur

SWR, 17.11.2018

Interview "Pflegekräfte sind das wertvollste Kapital"

»Die Pflegekräfte sind das wertvollste Kapital« von Caspar Dohmen aus: Publik-Forum 20/2018 vom 26.10.2018 Über die hohe Arbeitsbelastung in den Heimen und die fatale Angst der Menschen vor dem Thema Pflege. Ein Gespräch mit der Politikerin und Buchautorin Elisabeth Scharfenberg. Publik Forum

 

Publik Forum, 25.10.2018

Porträt Leuchtende Biofasern

Alex Deitermann will Baumwolle fälschungssicher machen. Seine Firma Tailorlux hat Mittelständler ebenso wie Dax-Konzerne als Kunden. Nun entdeckt er die Kleinbauern. Süddeutsche Zeitung

Süddeutsche Zeitung, 07.10.2018

Hintergrund Reform der Grundsteuer

Modell Bodensteuer: Wundermittel gegen Wohnungsnot?
Mieten und Immobilienpreise in Deutschland steigen rasant. Das liegt zu einem großen Teil am Anstieg der Bodenpreise - was Spekulanten anlockt und es den Kommunen erschwert, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Initiativen fordern daher, die Grundsteuer durch eine Bodensteuer zu ersetzen. Der Zeitpunkt scheint günstig. Deutschlandfunk.

Deutschlandfunk, 15.01.2018

Feature Mythos Verbrauchermacht

Die Macht der Konsumenten wurde im Laufe der Zeit immer wieder gefeiert oder totgesagt - heute überwiegt die Euphorie. Sicher haben Verbraucher theoretisch ungeheuren Einfluss auf das Geschehen, allein in Deutschland kaufen sie jährlich für mehr als 500 Milliarden Euro ein. Sie haben dank des Internets auch unvorstellbar große Vergleichs- und Informationsmöglichkeiten. Aber nutzen Verbraucher diesen Einfluss wirklich, etwa um Unternehmen nach Skandalen abstrafen, weil sie Mensch oder Umwelt ausbeuten? Zudem gibt es auch in der digitalen Ökonomie große und teilweise neue Hürden für die Konsumentenmacht, wie mangelnden Wettbewerb oder undurchsichtige Preisbildung.

Deutschlandfunk Kultur, 12.12.2017

Hintergrund Wirtschaftswissenschaften reagieren träge

Vor zehn Jahren hat die Finanzkrise die reale Wirtschaft erschüttert. Doch welche Spuren hat sie an den Universitäten, in der Wirtschaftswissenschaft hinterlassen? Haben sich die Inhalte für die derzeit rund 24.000 Studierenden der Volkswirtschaftslehre verändert?

Deutschlandfunk, 10.11.2017

Feature Mit Power gegen Trumps Tower

Die Präsidentschaft von Donald Trump politisiert junge Menschen in den USA, die für eine linke Alternative streiten. Da sind die Aktivisten, die sich in der neuen Kampagne von Bernie Sanders "Our Revolution" organisieren, oder die Aktivsten, die sich den amerikanischen Sozialisten angeschlossen und ihr neues Leben eingehaucht haben; deren Mitgliederzahl verzehnfachte sich binnen Jahresfrist auf 20.000. Ich habe Aktivisten von our revolution in Washington und  New York getroffen und auch den Hauptberater von Bernie Sanders interviewt, ich war mit zwei jungen Verantwortlichen der Sozialisten unterwegs, die wegen gewerkschaftlicher Aktivitäten ihren Job verloren haben. Während die Mitglieder von our revolution die Demokratische Partei personnel und inhaltich erneuern wollen, setzen die Nachwuchsozialisten auf eine neue Kraft. In der Reportage schildere ich die Ideen und Perspektiven der jungen linken Kräfte in den USA.

Deutschlandfunk Kultur, 07.08.2017

Hintergrund Was die Hartz-Reformen gebracht haben

Die deutsche Wirtschaft brummt, die Zahl der Erwerbstätigen wächst, die Steuereinnahmen sprudeln. Manch ein Beobachter führt diesen Aufschwung auf die Agenda 2010 der früheren rot-grünen Bundesregierung zurück. Kritiker hingegen sehen in der Reform des Arbeitsmarktes keine Jobmaschine, sondern eine Armutsfall.

Deutschlandfunk, 01.05.2017

Feature Faire Löhne von der Farm bis zur Fabrik

Um ein Oberhemd herzustellen, braucht es etwa 140 Arbeitsschritte. Die Bauern, Färber, Spinner oder Näher arbeiten unter miesesten Bedingungen und werden erbärmlich entlohnt. Das soll sich in Indien bald ändern.

Deutschlandradio Kultur, 05.04.2017

Feature Faire Rosen für Europa

Kenia ist der wichtigste Produzent von Schnittblumen in Afrika. An internationalen Festtagen liefert das Land Blumen in die halbe Welt. Einige Farmen produzieren Blumen für den fairen Handel. Was haben Mensch und Umwelt davon? Weltzeit - Deutschlandfunk Kultur

Deutschlandfunk Kultur, 23.01.2017

Zeitfragen Geforscht, gewarnt und …?

Immer drastischer fallen die Prognosen von Wissenschaftlern zur Zukunft der Menschheit aus. Aber in welchem Maße beeinflussen sie mit ihren Berichten das politische Handeln? 1972 berichteten renommierte Wissenschaftler in einem berühmt gewordenen Dokument dem Club of Rome von den Grenzen des Wachstums. Seitdem gab es mehrere solcher Berichte. Derzeit ist einer in Arbeit, der sich ausdrücklich mit Fragen der Umsetzbarkeit beschäftigt. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Leiter des Projekts, und andere Akteure geben Auskunft.

Deutschlandradio, 15.11.2016

Arbeit Bleibt alles anders

Permanente Veränderung gilt in der Unternehmenswelt fast schon als eine Art Naturgesetz für den geschäftlichen Erfolg im Wettbewerb. 'Stillstand ist Rückschritt', warnen Manager und Unternehmensberater und versetzen mit neuen Ideen und Umstrukturierungen ganze Belegschaften in Unruhe und Selbstbeschäftigung. Bringt permanente Veränderung in Betrieben eigentlich den gewünschten Erfolg? Oder benötigen Menschen häufig statt Druck nicht eher Konstanz bei der Arbeit, um kreativ und gewinnbringend für ein Unternehmen arbeiten zu können? Deutschlandradio

Deutschlandradio, 10.05.2016

Gewerkschaften Im Gegenwind

Gewerkschaften, die historisch eine wichtige Rolle bei der Einführung fundamentaler Sozial- und Arbeitsrechte spielten, sind heute vielerorts schwach. Der Internationale Währungsfonds sieht eine zentrale Ursache der zunehmenden sozialen Ungleichheit in der Schwäche der Gewerkschaften. Was sind die Ursachen des Niedergangs? Auf der Suche nach Antworten hat unser Autor Caspar Dohmen drei überzeugte Gewerkschaftler getroffen: in Pakistan, El Salvador und Deutschland. Ihre Geschichten zeigen, wie und warum der Kampf um Arbeitnehmerrechte weltweit immer schwieriger wird. Wer sich organisiert, verliert mancherorts seinen Job, landet auf schwarzen Listen oder riskiert sogar sein Leben. Selbst in Europa, Vorreiter in Sachen Arbeitnehmerrechte, gibt es Rückschritte. Ohne starke Gewerkschaften bleiben bessere Arbeitsbedingungen in der globalen Arbeitsteilung jedoch eine

Deutschlandfunk, 25.01.2016

Arbeitswelt Ändern Roboter die Spielregeln der Globalisierung?

Fabriken der Zukunft arbeiten digital vernetzt und weitgehend automatisch, da sind sich Wirtschaftsexperten einig. Seit Ende der 60er Jahre hatten arbeitsintensive Branchen ihre Fertigungsanlagen aus Industriestaaten massenhaft in Billiglohnländer verlagert. Dank flexibler, einfach zu programmierender Roboter und einer neuen Generation computergesteuerter Fertigungsmaschinen könnten diese Anlagen wieder in Hochlohnregionen wie Europa oder die USA zurückkehren. Sobald Roboter in der Lage sind, die Handgriffe z.B. chinesischer Fließbandarbeiter zu übernehmen, ändert sich das Spiel der globalen Wirtschaft grundlegend. Im Zeitalter der Fabrik 4.0 dürften gut ausgebildete Leute in den alten Industrieländern hervorragende Chancen haben ein Jobwunder wird es jedoch nicht geben. Wiederholung meines Feature. SWR 2 Wissen.

SWR, 29.12.2015

Finanzkrise Griechenland und Co.Wo stehen wir bei der Euro-Rettung?

Fünf Jahre ist es her, dass Griechenland unter den berühmten Rettungsschirm flüchtete. Seitdem ist viel, wenig, gar nichts geschehen, die Einschätzung der Situation variiert von Land zu Land und ändert sich je nach ökonomischer Denkschule. Deutschlandradio

Deutschlandradio, 29.10.2015

Familienunternehmen Der entzauberte Mythos

Ein feindlicher Übernahmeversuch passt eher zum Image internationaler Finanzinvestoren als zu einem Familienunternehmen aus der deutschen Provinz. Aufhorchen ließ deswegen dieses Jahr der monatelange Kampf von Weidmüller, ein Elektronikspezialist aus Westfalen, beim schwäbischen Unternehmen R. Stahl. Umso mehr, als sich Familienunternehmen gern als tugendhafter Gegenpol zu Konzernen und deren an kurzfristiger Gewinnmaximierung orientierten Managern inszenieren. Ist das Bild der Familienunternehmer zu rosig gezeichnet? Tun Korrekturen not? Was ist wahr am Ruf deutscher Familienunternehmen? Ich habe mich für Zeifragen auf die Suche gemacht.  Am 21.7.2015 gibt es eine Wiederholung des Feature um 19.30 Uhr auf Deutschlandradiokultur.

Deutschlandradio, 21.07.2015

Arbeit Ersetzen uns die Maschinen?

Maschinen werden immer mehr Jobs übernehmen, vom Lagerarbeiter bei Amazon bis zum Röntgenarzt im Krankenhaus. Oxford-Forscher erwarten, dass in den USA fast jeder zweite Beruf in den nächsten zwanzig Jahren verschwinden wird, ähnlich fallen die Prognosen für Europa aus. Und was an Arbeit für die Menschen übrigbleibt, wird – ebenfalls dank technologischem Fortschritt – auf der Welt verteilt, unter Kostengesichtspunkten. Das Bruttosozialprodukt mag steigen, aber für viele Menschen dürfte die technologische Entwicklung in einem persönlichen Alptraum enden. Der Kampf um bezahlte Arbeit wird zu einem brutalen Wettrennen zwischen Menschen werden, wenn die Gesellschaft die Weichen nicht anders stellt – aber das ist nicht in Sicht. Deutschlandradio.

Deutschlandradio, 02.06.2015

Kleidung Mit Haken und Ösen

Es geht um die faire Bezahlung aller Beschäftigten in der Textilindustrie und eine weniger giftige Herstellung unserer Kleidung. Dazu haben Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft einen ambitionierten Plan entworfen. Aber jetzt will kaum ein Wirtschaftsvertreter das mitausgearbeitete Abkommen unterschreiben. Scheitert das Projekt und mit ihm Entwicklungshilfeminister Müller? Oder gelingt es doch noch, bessere Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie durchzusetzen? Ein Besuch bei Herstellern von Kleidung und Verantwortlichen.

Deutschlandradio, 20.01.2015

Arbeit Leute machen Kleider

Entwicklungsminister Gerd Müller hat eine Vision: Künftig sollen die Beschäftigten in den Nähstuben Bangladeschs, Indiens oder Kambodschas fair bezahlt werden. Er will bis Jahresende ein neues Textilsiegel auf den Weg bringen. Der Handel läuft bereits Sturm dagegen und bezeichnet den Plan als “praktisch undurchführbar”. Er warnt, dass Textilien knapper und teurer würden, wenn ein solches Siegel gesetzlich vorgeschrieben würde. Genau das halten Aktivisten aber für notwendig, damit sich die oft miserablen Arbeitsbedingungen in den Nähfabriken verbessern. Neuen Studien zufolge versuchen Regierungen von Entwicklungs- und Schwellenländern im globalen Wettbewerb mit dem Verbot von Gewerkschaften und mit fragwürdigen Arbeitsbedingungen zu punkten. Sie schildern eine regelrechte Abwärtsspirale.

SWR, 16.12.2014

Rückversicherer Moderne Kassandras

Versicherer blicken bei der Kalkulation von Risiken gewöhnlich zurück und füttern mathematische Modelle mit statistischen Daten. So kalkulieren sie mögliche Szenarien von Erdbeben, Epidemien oder Massenkarambolagen auf Autobahnen. Blind ist diese Methode jedoch, wenn es um neue Risiken geht. Um diese Gefahren aufzuspüren, beschäftigen große Rückversicherer Forscher, die Szenarien für die Zukunft entwerfen. Sie beschäftigen sich mit dem möglichen Einfluss von Sonnenstürmen auf die Stromversorgung genauso wie mit dem Einfluss politischer Veränderungen auf die Wirtschaft oder den Folgen der Nanotechnologie. Diese winzigen Teilchen gelten als eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts, verursachen möglicherweise aber auch Krankheit und Tod bei Beschäftigten und Konsumenten. Für die Versicherungswirtschaft sind ihre modernen Kassandras überlebensnotwendig, denn wer Risiken falsch einschätzt, geht pleite.

SWR, 09.07.2014

TTIP Mehr Einfluss für Konzerne

Generell profitieren Menschen vom freien Handel. Wenn Handelsbeschränkungen fallen, winken neue Jobs und bessere Geschäfte für Unternehmen. Diese
Effekte fallen bei dem geplanten Abkommen zwischen der USA und der EU vermutlich nur gering aus. Gleichzeitig stehen für die Bürger aber wichtige
Errungenschaften auf dem Spiel. Dabei geht es weniger um die viel kritisierten Gefahren bei der Einführung gentechnisch veränderter Lebensmittel oder mit
Chlor desinifiziertem Hühnerfleisch, sondern vor allem darum, dass der Einfluss der Wirtschaft auf den politischen Prozess noch stärker werdenkönnte. Die Gefahr unerwünschter Nebenwirkungen ist groß, denn es wird hinter verschlossenen Türen verhandelt. 

Deutschlandradio, 19.05.2014