Finanzkrise

Prominenter Grüner gründet Bürgerbewegung Finanzwende

Berlin, 12. September 2018

Der Grünen-Finanzmarktexperte Gerhard Schick verlässt den Bundestag und gründet die Bürgerbewegung Finanzwende. Das prominent besetzte Bündnis will sich für eine schärfere Regulierung der Finanzmärkte stark machen. Los gehen soll es am 15. September, genau zehn Jahre nach der Pleite von Lehman Brothers. Süddeutsche Zeitung


Zehn Jahre Finanzkrise

Da läuft irgend etwas völlig schief

Berlin, 11. September 2018

Wie die Lemminge seien vor zehn Jahren die Banken ihrem Renditeziel hinterher gelaufen, sagt ein Banker, der dabei war, aber anonym bleiben möchte. Er weiß auch, ob wir eine neue Finanzkrise zu befürchten haben. Deutschlandfunk Kultur


Beschwerde gegen Prüfunternehmen

Feedback

Berlin, 11. September 2018

Die OECD soll den Brand der Textilfabrik Ali Enterprises untersuchen. Dabei geht es den Initiatoren nicht nur um diesen Einzelfall. Südeutsche Zeitung


Buchkritik

Schönes neues Geld.

Frankfurt, 22. August 2018

Bargeld verschwindet zusehends aus dem Alltag. Ein Interesse daran haben Staaten und zahlreiche Unternehmen. Mit dieser Entwicklung beschäftigt sich der Wirtschaftsjournalist Norbert Häring in seinem Buch, er warnt vor einer totalitären Weltwährung. Deutschlandfunk


Brandkatastrophe

Kik vor dem Kadi

Berlin, 13. August 2018

Landgericht setzt den Termin mit den Brandopfern fest. Dabei gilt es zu klären, ob Auftraggeber für Missstände bei Zulieferern verantwortlich gemacht werden können. Die Verhandlung könnte schwierig werden - es gilt pakistanisches Recht. Mehr in der SZ


Buchkritik

Die Tyrannei des Wachstums

Berlin, 9. Juli 2018

Der britische Anthropologe Jason Hickel zerpflückt die immer wieder formulierte These, die armen Länder des Südens könnten durch Entwicklung aufholen. In seinem Buch zeigt er, warum der bisherige Kampf gegen den Hunger erfolglos ist und warum es eine Revolution im Denken braucht.  Besprechung in  Deutschlandfunk Andruck


Europas Sinnkrise

Wohin steuert die Wirtschafts- und Währungsunion?

Hamburg, 27. Juni 2018

Zehn Jahre ist die Finanzkrise her - auf dem kommenden Gipfel wollen Staats und Regierungschefs die Eurozone krisenfester machen. Bei den Reformen spielen die unterschiedlichen Vorstellungen von Deutschland und Frankreich eine wichtige Rolle. Am Ende müssen aber alle EU-Länder an einem Strang ziehen. Deutschlandfunk Hintergrund


Menschenrechte

Schlechte Noten für Aldi & Co

Berlin, 21. Juni 2018

Die Hilfsorganisation Oxfam bescheinigt deutschen Supermarktketten große Defizite bei der Bekämpfung von Menschenrechtsverletzungen in ihren Lieferketten. Die Frage der Menschenrechte kann den Unternehmen eigentlich nicht egal sein. Sie sind laut den UN-Leitprinzipien zur Sorgfalt verpflichtet. Um die konkrete Umsetzung kümmern sich die nationalen Regierungen. In Deutschland sind die Auflagen für die Firmen vergleichsweise gering. Süddeutsche Zeitung


Bildungsprojekt

Nachhaltigkeit im Journalismus

Berlin, 14. Juni 2018

Wir haben im Rahmen unseres Qualifizierungsprojektes für die Aus- und Weitbildung von Journalisten des Netzwerk Weitblick heute in Berlin 12. Unterrichtsmodulle vorgestellt. Zwei steuere ich bei: In "Den Faden aufnehmen" (Band 2) beschäftige ich mich mit den Arbeitsbedingungen entlang der Lieferkette, in Band 10 mit Wissenschaft generell. Die anderen Autoren unseres Netzwerkes beschäftigen sich unter anderem mit Geldanlagen, Kommunikation, Kreislaufwirtschaft, Wachstum, Storytelling, Fleisch oder Wasser. Mehr Infos beim Netzwerk Weitblick. Bestellen können Sie die Modulle bei den Riffreportern.


Gewerkschaften

Der Rechtsruck blieb aus, das Problem bleibt

Leipzig, 29. Mai 2018

Der Rechtsruck bei den Betriebsratswahlen blieb aus. Mancher Experte hatte ihn wegen der Wahlerfolge der AfD unter Arbeitern und einiger offenkundig „rechter Listen“, die antraten. erwartet. Entwarnung für die DGB-Gewerkschaften bedeutet dies nicht, weil es auch in ihren eigenen Reihen vermehrt Probleme mit Ausländerfeindlichkeit und Nationalismus gibt. Manche rechte Ansicht ist sogar bei linken Gewerkschaftern anschlussfähig, etwa der Vorwurf Betriebsräte bei Großkonzernen seien der Basis entrückt und verfolgten gewissermaßen als Co-Manager zu sehr Unternehmensinteresse. Die Kampagne „Mach meinen Kumpel nicht an“, der sich die IG Metall vor Jahren gegen Ausländerfeindlichkeit positionierte wäre heute innerhalb der eigenen Gewerkschaft sicher umstrittener. Über allem liegt der andauernde, nie endende Umbruch der Arbeitswelt. Und so stellt sich trotz Boom und Vollbeschäftigung, die alte Frage nach der Solidarität. Feature Deutschlandfunk Kultur