Arbeit

Angst im Akkord

Berlin, 15. Oktober 2014

Vor 18 Monaten stürzte in Bangladesch eine Fabrik ein. Seitdem steigt der Druck auf die Kleiderhersteller. Nun wurden die Produktionsstätten kontrolliert - mit erschreckendem Ergebnis: Es gibt mehr als 80.000 Sicherheitsmängel. Lesen Sie mehr in der Süddeutschen Zeitung.


Konsum

Siegel, welches Siegel

Berlin, 10. Oktober 2014

 Am 24. April 2013 starben bei dem Einsturz des Fabrikgebäudes Rana Plaza 1127 Menschen, mehr als 2400 verletzten sich. Die Katastrophe in der bengalischen Stadt Savar katapultierte die Frage nach der Verantwortung für Produktionsbedingungen auf die Tagesordnung, wieder einmal. Ein Jahr nach dem Unglück startete Bundesentwicklungshilfeminister Gerd Müller (CSU) ein ehrgeiziges Vorhaben: Er rief im April einen Rund Tisch von Unternehmen, Verbänden und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) ins Leben, um bis zum Jahresende einen neuen Standard für die Textilproduktion auf den Weg zu bringen. Offensiv warb Müller für sein Vorhaben, unter anderem für ein neues Siegel, mit dem die Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards dokumentiert werden sollte. Süddeutsche Zeitung


Interview

Hans-Rudolf Herren

Berlin, 6. Oktober 2014

Hans- Rudolf Herren, Träger des alternativen Nobelpreises, kämpft für eine natürliche Landwirtschaft und ein Recht auf Nahrung. Deutschlandradio


Porträt

Wut im Bauch

Bernkastel Cues, 17. September 2014

Von wegen nur klassische Denke Die Ökonomie bedient sich jetzt auch bei den Philosophen.Die Professorin Silja Graupe kappt die alten Theorien und kämpft für mehr Methodenvielfalt in der Wirtschaftswissenschaft. Darum gründet sie jetzt an der Mosel gemeinsam mit anderen Gleichgesinnten eine neue Hochschule. Süddeutsche Zeitung


Interview

Wirtschaftsbuchpreis

Berlin, 14. September 2014

In der Sendung Forum Buch interviewt mich Wolfram Wessels  zur Shortlist für den Wirtschaftsbuchpreis, der bei der Frankfurter Buchmesse verliehen wird. Wir sprachen über Michael Lewis  (Flash Boys. Revolte an der Wall Street), Marianna Mazzucato (Das Kapital des Staates. Eine andere Geschichte von Innovation und Wachstum) und Philip Roscoe (Rechnet sich das? Wie ökonomisches Denken unsere Gesellschaft ärmer macht).


Buchbesprechung

Keynes, der Klassiker

Köln, 8. September 2014

Kein Student der Volkswirtschaftslehre kommt an seinen Werken vorbei: John Maynard Keynes gehört zu den wichtigsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts. In "Die wirtschaftlichen Folgen des Vertrags von Versailles" von 1919 analysiert er, warum Europa auf einen neuen Krieg zusteuert. Nun erscheint der Klassiker in einer neu übersetzten Fassung. Deutschlandfunk


Kommentar

Verkehrte Welt

WDR, 1. September 2014

Zum Glück bekommt Bundeskanzlerin Angela Merkel Gegenwind von ungewohnter Seite für ihr striktes Spardiktat in Europa, nämlich vom Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Zentralbank. Beide Institutionen vertreten oft Politikrezepte, die sich in neoliberalen Lehrbüchern finden, ob staatliche Ausgabenkürzungen, Privatisierungen oder die Abschaffung von Regeln für die Wirtschaft.  Lesen Sie den ganzen Kommentar von mir bei WDR-Politikum.


Interview

Hans Scharpf

Frankfurt am Main, 30. August 2014

Der Anwalt zahlt keine Schuldzinsen mehr für Kredite. Seiner Meinung nach sind die gängigen Bankzinsen nämlich viel zu hoch. Er begründet dies in seiner Frankfurter Kanzlei mit der Art der Geldschöpfung der Banken, die ihn stört. Süddeutsche Zeitung


Besprechung

Otto Moralverbraucher

Düsseldorf, 30. August 2014

In der Wirtschaftswoche hat Martin Roos meine Thesen aus dem Otto Moralverbraucher aufgegriffen und eine rege Diskussion ausgelöst. Sie können es nachlesen.


Analyse

Wir sind das Geld

Frankfurt am Main, 29. August 2014

Seit der Krise fordern viele Menschen ein Umdenken von Managern und Politikern. Am Anfang gab es öffentliche Proteste. Jetzt arbeiten Abgeordnete, Aktivisten und Wissenschaftler an wirklichen Reformen. Was sie vorhaben und bewegt, beschreibe ich in einem Schwerpunkt in der Süddeutschen Zeitung.