Porträt

Große Seele

Delhi, 24. Januar 2015

Freiheitskämpfer Mahatma Gandhi führte Indien in die Unabhängigkeit. Seine Methoden des gewaltlosen Widerstands inspirieren noch heute. Süddeutsche Zeitung


Branche

Das Arbeiten in den Maquilas

San Salvador, 23. Januar 2015

Vom 26. Januar bis zum 6. Februar 2015 bin ich mit einer Gruppe von Journalisten und Aktivisten in El Salvador. Wir wollen unter anderem Fabrikarbeiter, Betriebsgewerkschafter sowie Arbeitsrechtler treffen. In einem Reiseblog wollen wir über unsere Eindrücke vom Leben in den Maquilas berichten.


Mode

Finanzinvestor in grünem Gewandt

Berlin, 7. Januar 2015

Eine Heuschrecke und der Ökomode-Versand Hessnatur, das passte in den Augen vieler Mitarbeiter und Kunden nicht zusammen. Vor drei Jahren liefen sie Sturm gegen die Übernahme der Firma durch den US-Finanzinvestor Carlyle und gründeten sogar eine Genossenschaft, um Hessnatur selbst zu kaufen. Vergeblich. Den Zuschlag erhielt ein Jahr später schließlich ein anderer Finanzinvestor, die Schweizer Beteiligungsfirma Capvis. Was ist daraus geworden? Süddeutsche Zeitung


Arbeit

Mit Haken und Ösen

Gurgaon, 30. Dezember 2014

Es geht um die faire Bezahlung aller Beschäftigten in der Textilindustrie und eine weniger giftige Herstellung unserer Kleidung. Dazu haben Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft einen ambitionierten Plan entworfen. Aber jetzt will kaum ein Wirtschaftsvertreter das mitausgearbeitete Abkommen unterschreiben. Scheitert das Projekt und mit ihm Entwicklungshilfeminister Müller? Oder gelingt es doch noch, bessere Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie durchzusetzen? Ein Besuch bei Herstellern von Kleidung und Verantwortlichen. Hören Sie ein Feature in der Serie Zeitfragen auf Deutschlandradiokultur am 20. Januar um 19.30 Uhr.


Interview

Grenzen des ethischen Konsums

München, 6. Dezember 2014

In Deutschland ist mittlerweile jeder Fünfte von der Idee des moralischen Einkaufens überzeugt und tatsächlich wimmelt es nicht nur in Bio-Märkten von Produkten mit ethischen Gütesiegeln. Aber wie fair ist der "faire Handel" wirklich? Was kann man damit tatsächlich erreichen und wo steht der Konsument der ökologischen und sozialen Entwicklung machtlos gegenüber? Lesen Sie bei Teleopolis ein Interview mit mir zu meinem Buch Otto Moralverbraucher.


Textilbündnis

Leute machen Kleider

Delhi, 5. Dezember 2014

Entwicklungsminister Gerd Müller hat eine Vision: Künftig sollen die Beschäftigten in den Nähstuben Bangladeschs, Indiens oder Kambodschas fair bezahlt werden. Er will bis Jahresende ein neues Textilsiegel auf den Weg bringen. Der Handel läuft bereits Sturm dagegen und bezeichnet den Plan als “praktisch undurchführbar”. Er warnt, dass Textilien knapper und teurer würden, wenn ein solches Siegel gesetzlich vorgeschrieben würde. Genau das halten Aktivisten aber für notwendig, damit sich
die oft miserablen Arbeitsbedingungen in den Nähfabriken verbessern. Neuen Studien zufolge versuchen Regierungen von Entwicklungs- und Schwellenländern im globalen Wettbewerb mit dem Verbot von Gewerkschaften und mit fragwürdigen Arbeitsbedingungen zu punkten. Sie schildern eine regelrechte Abwärtsspirale. Hören Sie ein Feature in der Reihe Wissen auf SWR 2 am 16. Dezember um 8.30.


Geld

Eine Tulpe für 10.000 Gulden

Berlin, 2. Dezember 2014

Erst Euphorie, dann Panik: An den Märkten haben sich im Laufe der Geschichte immer wieder Blasen gebildet. Ihr Platzen kann ganze Volkswirtschaften ins Chaos stürzen. Warum lernen die Menschen nicht endlich dazu? Eine kurze Geschichte der Crashs und Katastrophen. Deutschlandradio


Geld

Macht und Ohnmacht

Berlin, 20. November 2014

„Jetzt die Kröten wandern lassen“, hieß eine Aktion, mit der NGOs nach dem Ausbruch der Finanzkrise Verbraucher ermunterten, sich Gedanken über ihre Geldanlage zu machen. Was aber kann man als Verbraucher bewirken, wenn man die Hausbank wechselt oder gezielt Wertpapiere kauft? Das Quartett der Nachhaltigkeitsbanken in Deutschland (GLS Bank, Triodos, Umweltbank, Ethikbank) und einige Kirchenbanken filtern Geldanlagen nach Kriterien der Nachhaltigkeit. Wer sein Geld zu einer dieser Banken bringt, kann zumindest davon ausgehen, dass sie damit etwas Vernünftiges versuchen. Je nach Schwerpunkt haben Kreditwünsche aus den Bereichen ökologische Landwirtschaft, erneuerbare Energien oder alternative Wohnprojekte gute Chancen. Vor allem erfahren Kunden dieser Banken, was mit ihrem Geld geschieht. Sie können nachsehen, wem die Bank wofür Kredit gibt oder wie sie ihre eigenen Gelder anlegt. Wer sein Geld dort parkt, unterstützt eben nicht wie anderswo ungewollt Geschäfte. Alternative Banken beschränken sich gewöhnlich auf das klassische Bankgeschäft, nehmen also Einlagen von Kunden, geben Kredite aus und leben von der Differenz zwischen Kredit- und Guthabenzinsen. Anders als die Großbanken betreiben sie keinen spekulativen Eigenhandel. Süddeutsche Zeitung


Geld

Die Welt hat genug

Berlin, 20. November 2014

Ein globales Netzwerk hat dem Klimawandel den Kampf angesagt: Mehr als 830 Institutionen entziehen dem schädlichen Geschäft mit Kohle und Öl ihr Geld. Die Idee ist nicht neu – wie effektiv kann sie diesmal sein? Süddeutsche Zeitung


Branche

Wie Kronzeugen Kartelle aufbrechen

Köln, 28. Oktober 2014

Das Phöbus-Kartell ist legendär: In den 1920er-Jahren vereinbarten führende Hersteller von Glühbirnen aus den USA und Europa in Genf die künstliche Verkürzung der Leuchtdauer, auf dass die Leuchtmittel schneller kaputtgehen und mehr davon verkauft werden können. Das Kartell war äußerst erfolgreich. Im Laufe der Zeit haben Wettbewerbshüter immer wieder mächtige Kartelle aufgebrochen. Das Bundeskartellam profitiert vor allem von einer Kronzeugenregelung. Lesen Sie dazu einen Artikel von mir in der SZ.