Protest der NGO Finanzwende gegen staatliche Finanzhilfe für die NordLB.

Die Macht hinter der Macht Operation Finanzwende

Berlin, 22.01.2020

Trotz vieler neuer Gesetze seien die Grundprobleme des Finanzsystems ungelöst, findet Gerhard Schick. Um das zu ändern, stieg der Grünen-Politiker aus dem Bundestag aus und stellte sich an die Spitze der »Bürgerbewegung Finanzwende«. Mit Aufklärung der Bürger, Aufdeckung von Missständen und Klagen gegen Akteure will die Orga-nisation das Finanzsystem umgestalten. Schick kämpft heute als Aktivist für sichere Spareinlagen, eine Finanz-transaktionssteuer oder gegen die Facebook-Währung Libra.  Kann  die  »Bürgerbewegung  Finanzwende«  die  Erfolge der Umweltbewegung kopieren und den Miss-erfolg von Occupy vermeiden? Gelingt dem Aktivisten, woran der Oppositionspolitiker scheiterte? Der Autor hat Gerhard Schick ein Jahr lang begleitet. Feature SWR 2 am 8.4. um 22.03 Uhr.

Faires Spielzeug Neuer Anlauf

Eine Initiative von Unternehmern und Menschenrechtsorganisationen will die Arbeitsbedingungen bei den Herstellern in der Spielzeugindustrie verbessern.

 

Süddeutsche Zeitung, 22.01.2020

Leverkusen

Unternehmensverantwortung Allgemeinwohl vs. Aktionärswohl

Berlin, 20.01.2020

Viele Unternehmen haben nur ein Ziel: Den Gewinn zu maximieren und den Firmenwert im Interesse der Eigentümer zu steigern. Doch manche Politiker und Experten wollen, dass Unternehmen mehr auf die Interessen der Allgemeinheit achten. Der Widerstand dagegen ist groß – seit Jahrzehnten. Hintergrund Deutschlandfunk

Lieferkettengesetz Schluss mit Freiwilligkeit?

Deutschland, selbst nicht gerade Vorreiter in Sachen Sorgfaltspflicht, will das Lieferkettengesetz während seiner EU-Ratspräsidentschaft 2020 auf die politische Agenda setzen.

Südddeutsche Zeitung, 09.01.2020

Arbeiter in Textilfabrik.

Feature World in Progress: How safe are Bangladesh's textile factories?

Dhaka, 09.01.2020

The collapse of the Rana Plaza building just outside of Bangladesh's capital Dhaka in 2013 was the garment industry's deadliest recorded incident and put pressure on global brands to improve factory conditions. How safe are Bangladesh's textile factories these days? Can automation help make them safer or will machines take away workers' jobs? Deutsche Welle

Buchkritik Das Märchen vom grünen Wachstum

Bruno Kehr vertritt seine ökosozialistische Sichtweise in seinem Buch "Das Märchen vom grünen Wachstum" konsequent und grenzt sich von allen gängigen Reformströmungen ab - Anschlussfähigkeit gehört nicht zu seinen Stärken. Aber Kern äußert eine Menge kluger Gedanken und vermittelt dem Leser eine Ahnung davon, dass der Menschheit große gesellschaftliche Veränderungen bevorstehen, wenn die Klima- und Umweltkrise nicht aus dem Ruder laufen soll. Die Auseinandersetzung mit dem Konzept Argumentation lohnt sich für alle, die sich für eine zukunftsfähige Wirtschaft einsetzen, auch wenn sie den ökosozialistischen Ansatz für eine Sackgasse halten. Besprechung für DLF Andruck

Deutschlandfunk, 07.01.2020

Kommentar Überraschender Druck

Berlin, 10.12.2019

Die Unternehmen in Deutschland haben ihre Chance vertan, bei Zulieferern für die Einhaltung von Menschenrechten zu sorgen. Was freiwillig nicht klappt, soll nun gesetzlich geregelt werden - fordern jetzt auch einige Betriebe. Gut so, es ist Zeit! Süddeutsche Zeitung.

Jeansherstellung.

Globalisierung Strickroboter in Bangladesch

Dhaka, 03.12.2019

Ein Großteil unserer Mode wird in Asien hergestellt – zu Niedrigstlöhnen. Zunehmend kommen jetzt Roboter zum Einsatz. Das wird Folgen haben für die Arbeiterinnen in Bangladesch. Feature SWR Wissen

Fleischtheke in US-Supermarkt

Klima und Konsum Die Macht und Ohnmacht der Verbraucher

Cottbus, 29.11.2019

Nahezu alle Wissenschaftler sind sich einig, dass die Klimakrise von uns Menschen verursacht wird. Um etwas zu verändern, müssen wir anders wirtschaften. Und gerade Konsumenten in den Industrieländern können dazu einen Beitrag leisten, indem sie ihren CO2-Fußabdruck verringen – leicht wird das nicht. Hintergrund im Deutschlandfunk

Gikomba Markt in Kenias Hauptstadt Nairobi

Feature Leben und arbeiten in der Schattenwirtschaft

Nairobi, 06.11.2019

Arbeitende weltweit verdienen ihr Geld mehrheitlich in der sogenannten Schattenwirtschaft: Sie zahlen weder Steuern noch Sozialabgaben. Aber obwohl dieser Bereich am Rande der Legalität gedeiht, ist er doch kein vollkommen ungeregeltes Terrain. Nachzulesen und zu hören bei Deutschlandfunk Kultur.

 

Warum nachhaltiges Investment immer noch ein Nischendasein führt Mit Geld gestalten

Einst waren engagierte Christen die Vorreiter beim ethischen Investieren – sie nahmen die Zehn Gebote als Vorbild. Das ist mehr als zweihundert Jahre her, und leider ist diese Anlagestrategie bis heute ein Nischenphänomen geblieben. Denn „schädliches Investment“ lohnt sich leider immer noch.

Zeitzeichen, 07.10.2019

Interview Haie in der Wirtschaft

Über Miet-, Kredit- und sonstige Haie in der Wirtschaft ging es in dem Gespräch mit mir in der Matinee auf SWR 1.

SWR, 06.10.2019

Arbeiter entladen Stoffmühl in einer Fabrik in Bangladesch.

Kommentar Leere Versprechen

Modefirmen werben immer öfter mit "nachhaltigen" Produkten. Doch davon haben die Arbeiter in den Fabriken in Niedriglohnländern meist nichts. Die Kunden stört das kaum. Deshalb ist an der Zeit, dass die Politik eingreift.

Südddeutsche Zeitung, 20.09.2019

Facebook-Werbung in Bangladesch. Menschen in solchen Entwicklugnsländern verspricht Facebook den Zugang zu einfachem Bezahlen.

Kryptowährungen „Libra“ mischt die Welt des Geldes auf

Frankfurt, 16.09.2019

Weltweit existieren mittlerweile 3.900 Kryptowährungen – und kommendes Jahr will Facebook gemeinsam mit anderen Großkonzernen das elektronische Zahlungsmittel „Libra“ auf den Markt bringen. Könnte privat geschaffenes Geld den Euro und andere staatliche Währungen verdrängen. Hintergrund im Deutschlandfunk