Arbeiter in Textilfabrik

Bündnis für nachhaltige Textilien Freiwillige Standards reichen nicht aus

Berlin, 24.04.2019

Am 24. April 2013 starben beim Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch mehr als 1.130 Menschen. Ein Jahr später stieß Entwicklungshilfeminister Gerd Müller das Textilbündnis an: Freiwillig sollten Unternehmen an Reformen vor Ort mitwirken. Doch noch immer gibt es viele Missstände. Deutschlandfunk Hintergrund

 

Europe The Union of disparity

Opinions are divided when it comes to the question of how Europe should progress in the future. On the one side are the Eurosceptics, who wish for stronger nation states. But on  the other there are also many advocates of stronger European integration. At the Max  Planck  Institute  for  the  Study  of  Societies in Cologne, research on Europe by Martin  Höpner and his group and Fritz  Scharpf explores to what extent there is any chance for the member states to move closer together, given their significant structural differences.

Max-Planck-Institut, 23.04.2019

Buchbesprechung Wie kommt der Wert in die Welt?

Eine Besprechung des Buches von Marianna Mazzucato können Sie hier beim DLF nachhören und hier nachlesen.

Deutschlandfunk, 16.04.2019

Arbeitsstandards Mühsamer Prozess

Beim Einsturz einer Nähfabrik in Bangladesh starben vor sechs Jahren mehr als 1000 Menschen. Die Textilbranche hat sich seitdem verändert, aber gegen echte Verbesserungen gibt es Widerstand.

 

Südddeutsche Zeitung, 23.04.2019

Fensterbild von Arbeitenden bei der Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf

100 Jahre ILO Der Kampf um gute Arbeit

Genf, 20.04.2019

„Anständige Arbeit für alle“ – das ist der Anspruch der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Bei der Organisation treffen Gewerkschaften, Arbeitgeber und Regierungen Entscheidungen gemeinsam. Doch trotz einiger Erfolge ist die ILO von ihrem Ziel noch weit entfernt. Deutschlandfunk Hintergrund

Guy Ryder, Generalsekretär der ILO bei der 100-Jahr-Feier in Berlin

Wissenswert Der wilde Traum von fairer Arbeit – 100 Jahre ILO

Genf, 11.04.2019

Im April 1919 - der erste Weltkrieg war kaum vorüber - da gründeten 32 Staaten die "International Labour Organization", kurz ILO. Was ihnen vorschwebte war "ein wilder Traum" - so nannte es der spätere US-Präsident Franklin D. Roosevelt. Ein Traum, der davon handelte, dass alle Menschen auf der Welt zu fairen Bedingungen arbeiten. Was ist heute, 100 Jahre später, aus diesem Gründungs-Traum der ILO geworden? Wie ist es um die Arbeitsbedingungen weltweit bestellt, was hat die ILO erreicht? Und woran scheitert sie – bis heute? Feature in der Sendereihe bei HR Wissen. Erstausstrahlung am 11.4.2019.

Textilindustrie Die Karawane stoppen

Viele Hersteller ziehen auf der Suche nach Billigstandorten von einem Land zum anderen. Ein Pilotprojekt in Kambodscha soll das verhindern, stößt aber auf Schwierigkeiten.

Südddeutsche Zeitung, 11.04.2019

Moderation Märkte, Menschen und Empowerment in Afrika

Essen, 08.04.2019

Die deutsche Wirtschaft strebt mit der Subsahara Afrika Initiative „Mehr Wirtschaft mit Afrika“ an, so der Titel. Die Bundesregierung setzt, nach eigenen Aussagen, mit dem Marshallplan für Afrika neue Impulse für die Zusammenarbeit zwischen dem afrikanischen und dem europäischen Kontinent. Welchen Beitrag leisten diese Initiativen zur Erreichung des Ziel 12 der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen. Die Entwicklung einer nachhaltigen Produktion und eines nachhaltigen Konsums in den Wirtschaftsräumen Afrikas? Der Faire Handel in Deutschland verzeichnet seit Jahren hohe Wachstumsraten. Ist er ein blueprint für ein Empowerment von Wirtschaftsakteuren in afrikanischen Staaten? In der Diskussionsrunde wollen wir einen Blick auf die unterschiedlichen Initiativen zur wirtschaftlichen Entwicklung in Ländern des afrikanischen Kontinents richten. Veranstaltung des EXILE-Kulturkoordination e. V. und Eine Welt Netz NRW im politischen Salon im Grillo Theater. 8. April 20 Uhr, Eintritt frei.

Diskussion Lasst uns reden!

Berlin, 03.04.2019

Beim Stakeholder-Dialog von Tchibo "Über Fairness in unfairen Zeiten" sitze ich auf dem Podium, neben Entwicklungshilfeminister Gerd Müller, Tchibo-Chef Thomas Linemayr, Jenny Holdcroft von IndustriAll und Frank Hoffer, Geschäftsführer von ACT. Alte Münze in Berlin. Beginn 16.15 Uhr.

Arbeiterin in einer indischen Spinnerei.

Feature Ein wilder Traum

Genf, 09.01.2019

Obwohl sich die Internationale Arbeiter Organisation (ILO)seit 100 Jahren darum kümmert, ist sozial abgesicherte und anständig bezahlte Arbeit für die meisten Menschen in weiter Ferne. Nach wie vor werden Arbeitende oft wie Waren behandelt. Nach dem Ersten Weltkrieg schuf die Staatengemeinschaft die Institution, um weltweit für menschenwürdige Arbeitsbedingungen zu sorgen, weil diese für den Frieden unerlässlich seien: Anfangs hatte sie auch Erfolg, aber nach dem Ende des Ost-West-Konflikts setzten Regierungen wieder auf die Kräfte des freien Markts, statt ihn zu regulieren. Die ILO geriet ins Abseits und wirkt zunehmend wie ein Papiertiger, der vernünftige Regeln vorschlägt, aber ohnmächtig zuschauen muss, wenn sie nicht umgesetzt werden. Ist die ILO noch die geeignete Institution, um die Probleme arbeitender Menschen im 21. Jahrhundert zu lösen? Meine Entdeckungsreise. Hören Sie das Feature in  SWR 2 Kultur. Wiederholung der Sendung beim WDR am 17. und 18. März 2019.

Arbeiter in einer Textilfabrik Karatschi

Arbeitsteilung Verantwortung weltweit

Sollen Unternehmen verpflichtet werden, für die Einhaltung von Menschenrechten auch bei Lieferanten in Entwicklungsländern zu sorgen? Die Bundesregierung prüft das.

Süddeutsche Zeitung, 20.02.2019

Forschung Europas Grammatik entschlüsseln

An  der  Frage  der  Entwicklung  der  Europäischen  Union  scheiden  sich  die  Geister.  Besonders  für  Verfechter  einer  stärkeren  Integration  ist  es  hilfreich  zu  wissen,  welche  politischen  Maßnahmen  chancenreich  sind.  Hier  bietet  die  Europa­Forschung am Max­Planck­Institut für Gesellschaftsforschung Orientierung. Im Mittelpunkt ihres politikwis­senschaftlichen Erklärungsansatzes stehen strukturelle Unterschiede der EU­Mitgliedsländer. Die Forscher attestie­ren  der  EU  eine  gehörige  Asymmetrie:  Deren  Architektur  befördere  die  wirtschaftliche  Liberalisierung  und  mache  die Schaffung eines sozialen Europas nahezu unmöglich

 

Gesellschaftsforschung, 10.02.2019

Vier Betroffene des Fabrikunglücks von Ali Enterprise. Sie haben KiK auf Schmerzensgeld verklagt.

Klage gegen KIK "Verpasste Chance"

Das Landgericht Dortmund weist eine Klage von Opfern einer Brandkatastrophe in Karatschi/Pakistan im September 2012 ab. Die Opfer hatten den Textilkonzern Kik verklagt. Die Dortmunder Richter stuften die Ansprüche nun allerdings als verjährt ein.

Südddeutsche Zeitung, 10.01.2019

Preiskampf im Handel Die Banane ist zu billig

Nur jede zehnte in Deutschland verkaufte Banane stammt aus fairer Produktion. Lidl will von Billigbananen auf fair produziertes Obst umsteigen, doch wenn die Konkurrenz nicht mitzieht, hat der Discounter ein Problem.  Die Banane gehört wie Vollmilch oder Schokolade zu jenen Produkten, anhand derer Verbraucher Preise vergleichen - und für die Kunden eher nicht bereit sind, mehr zu zahlen als bei der Konkurrenz.

Süddeutsche Zeitung, 22.01.2019