Gikomba Markt in Kenias Hauptstadt Nairobi

Feature Leben und arbeiten in der Schattenwirtschaft

Nairobi, 14.07.2020

Arbeitende weltweit verdienen ihr Geld mehrheitlich in der sogenannten Schattenwirtschaft: Sie zahlen weder Steuern noch Sozialabgaben. Aber obwohl dieser Bereich am Rande der Legalität gedeiht, ist er doch kein vollkommen ungeregeltes Terrain. Deutschlandfunk Kultur. Wiederholung in der Sendung Dimensionen auf Ö1 am 14. Juli um 19.05 Uhr.

Gespräch Corona: Was grüne Wirtschaft besser kann

Hamburg, 25.09.2020

Covid 90 hat eindrucksvoll gezeigt, dass unsere Gesellschaft und Mitbürger*innen binnen Tagen ihren Lebensstil und ihre Alttagsgewohnheiten umstellen können. Um der immensen Gefahr einer globalen ökologischen Katastrophe vorzubeugen, sind wesentlich einschneidendere Schritte notwendig, für die vor allem ein politischer Ordnungsrahmen gesetzt werden muss. Der künftige Massstab nachhaltigen Wirtschaftens wird die Regeneration der natürlichen Lebensgrundlagen sein müssen. Nur so kann Versorgungssicherheit für die wachsende Weltbevölkerung gesichert werden. Auch aber sind stabile und vitale Ökosysteme notwendig, um den klimatischen Wandel abzufedern und zu bremsen. Eine grüne Wirtschaft wird eine regenerative Wirtschaft sein müssen, die Menschen und Natur gleichermaßen stärkt und schützt. Caspar Dohmen befragt und diskutiert mit Dr. Daniel Dahm darüber, welche konkreten politischen und praktischen Schritte benötigt werden, damit unsere Gesellschaften und Wirtschaftsunternehmen fit für die Zukunft werden können. Welche Konsequenzen wird eine zukunftsfähige Wirtschaftsordnung mit sich bringen, und was steht uns bevor, wenn wir zum Status Quo vor der Coronakrise zurückkehren? Hamburger Klimawoche

Menschenrechte Wirtschaftsverbände wollen Lieferkettengesetz aushöhlen

Für Kinderarbeit haften? Lieber nicht. Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft wollen weniger Regeln im geplanten Lieferkettengesetz. Das könnte das Vorhaben wirkungslos machen, sagt nicht nur Misereor.

Südddeutsche Zeitung, 01.09.2020

Bekleidungsfabrik in Dhaka

Kommentar Eine Chance für viele

Berlin, 02.09.2020

Die deutschen Firmen sollten das Lieferkettengesetz nicht verdammen. Denn es hilft nicht nur den Arbeitern und Arbeiterinnen in aller Welt. Es nutzt auch den Firmen. Analyse in der Süddeutschen Zeitung.

 

Letzter Ausverkauf des Kaufhof in Neurbrandenburg

Einzelhandel Rezepte gegen sterbende Innenstädte

Neubrandenburg, 22.08.2020

Schließende Kaufhäuser und leere Schaufenster in Fußgängerzonen sind nicht erst seit der Corona-Pandemie ein Problem. Der boomende Online-Handel verdrängt die Geschäfte in den Innenstädten – die müssen sich neu erfinden. Sendung Hintergrund im Deutschlandfunk

Kaffeekooperative Cafenorte in Kolumbien

Analyse Das Dilemma des Fairen Handels

Der Faire Handel ist für zahlreiche Menschen in den Ländern des Südens ein Segen. Doch die globalen Ungerechtigkeiten in der Landwirtschaft kann er nicht beseitigen.

Publik Forum, 26.06.2020

Kiosk in Athem

Europa und Deutschland Kritische Blicke auf den „wirtschaftlichen Hegemon“

Berlin, 26.06.2020

Im Vergleich zu anderen EU-Mitgliedsstaaten kam Deutschland 2008 gut durch die Finanzkrise. Auch in der Coronakrise wird der Bundesrepublik wohl eine Schlüsselrolle zukommen. Deutschlands Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik sorgt in Europa für alte und neue Konflikte. Hintergrund Deutschlandfunk

Kakaobauer in der Elfenbeinküste.

Feature zu Rohstoffen und dem globale Süden Reich an Schätzen und trotzdem arm

Divo, 21.07.2020

Seit dem Ende des Imperialismus können die Europäer Rohstoffe aus den Kolonien im globalen Süden nicht mehr rauben, sondern müssen sie bezahlen. Die ehemaligen Kolonien nahmen als eigenständige Staaten das Heft des Handelns in die Hand - mit unterschiedlichem Erfolg und unterschiedlicher Wirkung für ihren Wohlstand. Die Opec-Staaten bildeten ein über lange Zeit wirksames Kartell und setzten höhere Preise durch, während die Preise für viele Agrarrohstoffe oft niedrig blieben. Die breite Bevölkerung profitierte selbst bei durchaus hoher Nachfrage häufig kaum und die Veredlung und damit die Wertschöpfung findet weiterhin im Norden statt. Warum ist  das so? Bilden die Handelsverhältnisse immer noch das Kolonialsystem ab?  Wie formen sich die Preise für Rohstoffe? Welchen Einfluss haben die Länder des globalen Südens? Die Suche nach Antworten führt den Autor zu Kaffeebauern in Kolumbien und der UN-Organisation für Kakao in die Elfenbeinküste. Zeitfragen-Feature auf Deutschlandfunk Kultur.

Interview Friedensbuchpreis für Amartya Sen

Der Wirtschaftsphilosoph Amartya Sen erhält den Friedensbuchpreis. Eine Einordnung und Würdigung von Sen habe ich im DLF gegeben.

DLF, 17.06.2020

Reportage Das Schlammgrab

Brumadinho, 05.06.2020

259 Menschen sterben in einer giftigen Flut, als 2019 der Staudamm von Brumadinho bricht. Nun wird gegen TÜV Süd ermittelt, denn das Unternehmen hatte ihn als sicher eingestuft. Über das Ende vom Mythos der deutschen Gründlichkeit. Süddeutsche Zeitung

 

EZB-Urteil des Verfassungsgerichts Ein Erdeben, ausgelöst in Karlsruhe

Brüssel, 15.05.2020

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank hat Schockwellen ausgelöst, die noch lange spürbar sein werden. Während das Urteil unter Ökonomen umstritten ist, kämpft die EU bereits gegen seine politischen Folgen an. Deutschlandfunk Hintergrund

Landwirtschaft

Green Deal und Corona Was die grüne Wirtschaft von den Coronahilfen hat

Berlin, 23.04.2020

Derzeit werden milliardenschwere Finanzpakete geschnürt, um der Wirtschaft in der Coronakrise zu helfen. Könnten die Hilfen an ökologisch sinnvolle Bedingungen geknüpft werden? Umweltschützer fürchten, dass es allein um Arbeitsplätze geht – und nicht um Klimaziele oder Nachhaltigkeit. Deutschlandfunk Hintergrund

Haus der Kultur in Zeiten von Corona.

Feature Wirtschaftliche Solidarität in der EU: Lebenselexier oder Lebenslüge?

Berlin, 15.04.2020

 Auf die Corona-Krise reagierten die Staaten in Europa zunächst  egoistisch - sie schlossen Grenzen oder behielten Hilfsgüter für sich. Was beim Gesundheitsschutz der eigenen Bürger womöglich noch half, dürfte den Aufschwung nach der Krise erschweren, denn die Länder sind alle eng miteinander verflochten. Wie könnte wirtschaftliche Solidarität in der EU und darüber hinaus aussehen? Werden, anders als nach der Finanzkrise, gemeinschaftliche Antworten möglich, weil alle gleich betroffen sind und niemand verantwortlich ist? Mehr Austerität, also mehr Haushaltsdisziplin und Sparprogramme dürfte dieses Mal nicht die Lösung sein. Wie steht es um die internationale Solidarität und was darf sie kosten? Zeitfragen-Feature bei Deutschlandfunk Kultur.

New  York

Folgen der Pandemie Finanzmärkte in Turbulenzen

Berlin, 06.04.2020

Wegen der Corona-Pandemie sind derzeit viele Unternehmen zum Stillstand gezwungen. Die Börsen reagierten darauf mit dem größten Kurssturz seit der Finanzkrise von 2008. Wie gefährlich das Virus für die weitere wirtschaftliche Entwicklung ist, lässt sich derzeit kaum erahnen. Hintergrund Deutschlandfunk