Band 2 aus der Reihe Journalismus & Nachhaltigkeit:

"Jeden Tag sterben (...) im Schnitt 6400 Menschen auf der Welt durch einen Arbeitsunfall oder an einer berufsbedingten Krankheit. Damit kommen bei der Arbeit mehr Menschen ums Leben als durch Krieg und Terror".

Ein großer Teil unserer Wirtschaft ist heute weltweit organisiert und dadurch unübersichtlich geworden. Oft findet die Produktion einer Ware oder Dienstleistung in verästelten Wertschöpfungsketten statt, nicht nur bei der Herstellung eines vielteiligen Autos, sondern auch schon bei einem einfachen T-Shirt.

Band 10: Wissenschaft verstehen und journalistisch nutzen. Sich mit Forschungsergebnissen und Wissenschaft auseinandersetzen und ihrem Zustandekommen nachzugehen, das ist für Journalistinnen und Journalisten of unerlässlich, wenn sie über politische Entscheidungen, wirtschaftliche Abläufe und gesellschaftliche Probleme berichten. Dieses Buch richtet sich an journalistische Bildungseinrichtungen genauso wie an die einzelne Journalistin. Es eignet sich für den Unterricht ebenso wie für die persönliche Fortbildung.

Bestellung bei Riffreporter.

Für mehr Gerechtigkeit und gegen Armut versucht der faire Handel, den ungleichen Machtverhältnissen auf dem Weltmarkt etwas entgegenzusetzen. Was mit alternativen Läden begann, findet heute mit Zertifizierungs-Siegeln statt, die auch auf Produkten im konventionellen Markt zu finden sind; ausgehandelt von einem weltweiten Netzwerk gleichberechtigter Partner aus Nord und Süd. Caspar Dohmen zeichnet diese Entwicklung nach. Er erklärt, was das Fairtrade-Verfahren konkret vom »normalen« Handel unterscheidet und zeigt seine Wirkung bei den Menschen vor Ort. Das Prinzip Fairtrade ist ein Buch für alle, die sich für die Zukunft der globalen Ökonomie und die Zusammenhänge zwischen Wirtschaft und Politik interessieren. Orange Press

"Mit Profitgier ohne Grenzen ist es Caspar Dohmen gelungen, das riesige Thema „globale Arbeitswelt“ so zu bändigen, dass man Einblick in viele Branchen gewinnt, Wirtschaftsmechanismen in ihren Verflechtungen mit Politik verstehen lernt und dank eines „historischen Überbaus“ vergangene Arbeitswelten und ökonomische Theorien im Zusammenhang zu heutigen Verhältnissen reflektieren kann." Tageszeitung

"Dohmen liefert einen kompakten, gut lesbaren Einstieg in ein hochaktuelles Thema. Und ein deutliches Fazit: Korrekter Konsum kann ein erster Schritt sein. Ein Tippelschritt. Zum Ziel aber führt nur politisches Engagement." (KulturSPIEGEL)

"Eine lesenswerte Konsumgeschichte." (ARD Morgenmagazin)

"Angesichts der Primark-Story ist es das Buch der Stunde." (enorm)

"Es ist ein Essay im besten Sinn, eine Abrechnung mit dem naiven Glauben, wir könnten mit ein paar ökologisch richtigen Entscheidungen an der Kasse gleich die Welt retten. Wir fahren mit Start-Stop-Automatik und essen Eier aus Bodenhaltung und halten das schon für Politik. Ist es aber noch lange nicht." (Bayerischer Rundfunk)

"Dohmen, der Wirtschaftsjournalist und Ökonom, ist ein Aufklärer ohne moralischen Zeigefinger. Er ist kritisch, querdenkerisch, freigeistig und wertkonservativ zugleich." (INSM, Ökonomenblog)

 

Die Zukunft der Arbeit

Süddeutsche Zeitung Verlag, 2012

Was verlangt die Wissensgesellschaft von den Beschäftigten? Welche sozialen Folgen hat die mobile ARbeitsgesellschaft? Wo sind die Jobs der Zukunft? Die Welt der Arbeit ist in ihren Veränderungen eines der zentralen Themen dieser Zeit. Globalisierung und technischer Fortschritt stellen Politik und Wirtschaft vor nie dagewesene Herausforderungen. Die Autoren der Süddeutschen Zeitung untersuchen, wie der Wandel der Arbeitswelt die Gesellschaft verändern wird. Ich habe für das Buch unter anderem mit Götz Werner und Meinhard Miegel über die Zukunft der Arbeit gesprochen und bin der Frage nach dem Wert der Arbeit nachgegangen.

Was macht die Bank mit unserem Geld? Immer mehr Menschen verlangen Antworten auf diese Frage. Immer mehr Menschen ist es nicht gleichgültig, auf welche Art sich ihr Geld vermehrt. Und immer mehr Menschen wollen, dass ihr Geld ethisch verantwortungsvollen Projekten zur Verfügung gestellt wird. Am Beispiel des weltweit ersten sozial-ökologischen Finanzinstituts, der GLS Bank, beschreibe ich, wie »Good Banking« funktioniert. Ganz konkret zeige ich,  dass sich Wirtschaftlichkeit und soziale Visionen zu wechselseitigem . Das Buch ist am 22. Juni  2011 beim Freiburger Verlag Orange Press erschienen.

Wirtschaftskrisenwunder Wo der Aufschwung herkommt

Verlag der Süddeutschen Zeitung, 2010

Die schwerste Wirtschaftskrise seit acht Jahrzehnten hat die Welt verändert. Vieles, was bisher in der Wirtschaft galt, wurde in Frage gestellt. Nun hofft die Welt auf den nächsten Aufschwung. Doch wird der wirklich so bald kommen? Und vor allem: Wird er von Dauer sein? Oder drohen uns Jahre ohne jedes Wachstum? 

Krise, alle reden von Krise. Aber wo sind die Lösungen? Das Expertenforum Mittelstand, eine Initiative von Süddeutsche Zeitung und Hypo Vereinsbank, hat sich auf die Suche gemacht und ist fündig geworden. In dem Buch über das Expertenforum Mittelstand geben Wissenschaftler Rat. Unternehmer wie der weltgrößte Antennenhersteller Anton Kathrein, der Gebäudedienstleister Eberhard Sasse, der Öko-Unternehmer Karl Schweisfurth und viele andere schildern ihren Weg aus der Krise, SZRedakteure porträtieren erfolgreiche Unternehmen.  Herausgeber des Bandes sind Marc Beise und Ulrich Schäfer.

Reden wir über Geld Ganz persönliche Finanzansichten

Verlag der Süddeutschen Zeitung, 2010

Warum hält der Skandalrapper Bushido Geld für die geilste Droge überhaupt? Wie zahlt der Playboy Rolf Eden jeden Monat 30 000 Euro Unterhalt? Was dachte der 26-jährige Gründer von StudieVZ, als sein Kontoauszug auf einmal zehn Milliarden Euro Kaufpreis für seine Firma anzeigte?  Künstler, Politiker, Sportler und Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft sprechen im Geld-Interview der Süddeutschen Zeitung über Geld und Leben. 

In dem Band sind die besten Interviews aus der beliebten SZ-Reihe zusammengefasst. Von mir lesen Sie Interviews unter anderem mit Alice Schwarzer und Christoph Daum. Herausgeber des Bandes sind Marc Beise, Alexander Hagelüken und Ulrich Schäfer.

Die meisten von uns wissen nicht, wo ihr Geld ist. Sicher ist jedoch, dass es sich nicht bei der Bank befindet, der wir es zur Verwahrung oder Vermehrung anvertraut haben. Die Bank speist unser Guthaben als Kredit in den Kreislauf des globalen Geldmarktes ein. Wo der Schuldner lebt und was er tut, um uns die Zinsen zu bezahlen, bleibt im Verborgenen. Die meisten von uns interessiert es auch nicht, denn die Banken haben einen Lockruf ausgegeben, dem wir gerne und vertrauensvoll folgen: Lassen Sie Ihr Geld arbeiten! Doch Geld kann nicht arbeiten - arbeiten können nur Menschen, Tiere oder Maschinen.

Das Buch folgt dem Weg unseres Geldes dorthin, wo spanische  Bauarbeiter, afrikanische Bauern oder indische Arbeiter unser Guthaben steigern und selbst bettelarm bleiben. Wir erfahren, warum es weltweit zu einer unglaublichen Geldvermehrung gekommen ist. Täglich werden Milliardensummen, die möglichst hochverzinst werden sollen, mit Lichtgeschwindigkeit um den Globus transferiert.

Spekulanten verändern die Welt – und das seit tausenden von Jahren. In diesem Buch tauchen sie alle auf: dreiste Betrüger genauso wie klug investierende Nazi-Gegner, Joints rauchende Immobilienlöwen und Fondsmanager, die trotz der Finanzkrise mal kurz Milliarden verdienen. In 46 Porträts wird die Welt des Geldes erzählt: zwischen Geiz, Protz, Aufstieg und Absturz. Zwischen Palästen, Wohltaten, Gefängnisstrafen und Selbstmorden. Durch die Jahrhunderte haben die Menschen Spekulanten ebenso oft gehasst, wie sie vom plötzlichen Reichtum und bizarren Lebensläufen fasziniert waren. 

Die Vergangenheit klebt an Guatemala. Oft fühlte ich mich während meiner Reise in die 80er Jahre zurückversetzt: Damals führte Efrain Rios Montt zwei Jahre lang das Land mit harter Hand. Unter der Regie der Generäle, die sich in dem mittelamerikanischen Land ein Jahrhundert lang beim Regieren abwechselten, fällte er mit einer besonders blutigen Bilanz auf… Nun – zwei Jahrzehnte später – erlebe ich bei meiner journalistischen Entdeckungsreise, wie dieser Mann erneut die politischen Machtfäden in der Hand hält.