Gikomba Markt in Kenias Hauptstadt Nairobi

Feature Leben und arbeiten in der Schattenwirtschaft

Nairobi, 14.07.2020

Arbeitende weltweit verdienen ihr Geld mehrheitlich in der sogenannten Schattenwirtschaft: Sie zahlen weder Steuern noch Sozialabgaben. Aber obwohl dieser Bereich am Rande der Legalität gedeiht, ist er doch kein vollkommen ungeregeltes Terrain. Deutschlandfunk Kultur. Wiederholung in der Sendung Dimensionen auf Ö1 am 14. Juli um 19.05 Uhr.

Kaffeekooperative Cafenorte in Kolumbien

Analyse Das Dilemma des Fairen Handels

Der Faire Handel ist für zahlreiche Menschen in den Ländern des Südens ein Segen. Doch die globalen Ungerechtigkeiten in der Landwirtschaft kann er nicht beseitigen.

Publik Forum, 26.06.2020

Kiosk in Athem

Europa und Deutschland Kritische Blicke auf den „wirtschaftlichen Hegemon“

Berlin, 26.06.2020

Im Vergleich zu anderen EU-Mitgliedsstaaten kam Deutschland 2008 gut durch die Finanzkrise. Auch in der Coronakrise wird der Bundesrepublik wohl eine Schlüsselrolle zukommen. Deutschlands Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik sorgt in Europa für alte und neue Konflikte. Hintergrund Deutschlandfunk

Kakaobauer in der Elfenbeinküste.

Feature zu Rohstoffen und dem globale Süden Reich an Schätzen und trotzdem arm

Divo, 21.07.2020

Seit dem Ende des Imperialismus können die Europäer Rohstoffe aus den Kolonien im globalen Süden nicht mehr rauben, sondern müssen sie bezahlen. Die ehemaligen Kolonien nahmen als eigenständige Staaten das Heft des Handelns in die Hand - mit unterschiedlichem Erfolg und unterschiedlicher Wirkung für ihren Wohlstand. Die Opec-Staaten bildeten ein über lange Zeit wirksames Kartell und setzten höhere Preise durch, während die Preise für viele Agrarrohstoffe oft niedrig blieben. Die breite Bevölkerung profitierte selbst bei durchaus hoher Nachfrage häufig kaum und die Veredlung und damit die Wertschöpfung findet weiterhin im Norden statt. Warum ist  das so? Bilden die Handelsverhältnisse immer noch das Kolonialsystem ab?  Wie formen sich die Preise für Rohstoffe? Welchen Einfluss haben die Länder des globalen Südens? Die Suche nach Antworten führt den Autor zu Kaffeebauern in Kolumbien und der UN-Organisation für Kakao in die Elfenbeinküste. Zeitfragen-Feature auf Deutschlandfunk Kultur am 21. Juli 2020 um 19.30 Uhr.

Interview Friedensbuchpreis für Amartya Sen

Der Wirtschaftsphilosoph Amartya Sen erhält den Friedensbuchpreis. Eine Einordnung und Würdigung von Sen habe ich im DLF gegeben.

DLF, 17.06.2020

Reportage Das Schlammgrab

Brumadinho, 05.06.2020

259 Menschen sterben in einer giftigen Flut, als 2019 der Staudamm von Brumadinho bricht. Nun wird gegen TÜV Süd ermittelt, denn das Unternehmen hatte ihn als sicher eingestuft. Über das Ende vom Mythos der deutschen Gründlichkeit. Süddeutsche Zeitung

 

EZB-Urteil des Verfassungsgerichts Ein Erdeben, ausgelöst in Karlsruhe

Brüssel, 15.05.2020

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank hat Schockwellen ausgelöst, die noch lange spürbar sein werden. Während das Urteil unter Ökonomen umstritten ist, kämpft die EU bereits gegen seine politischen Folgen an. Deutschlandfunk Hintergrund

Landwirtschaft

Green Deal und Corona Was die grüne Wirtschaft von den Coronahilfen hat

Berlin, 23.04.2020

Derzeit werden milliardenschwere Finanzpakete geschnürt, um der Wirtschaft in der Coronakrise zu helfen. Könnten die Hilfen an ökologisch sinnvolle Bedingungen geknüpft werden? Umweltschützer fürchten, dass es allein um Arbeitsplätze geht – und nicht um Klimaziele oder Nachhaltigkeit. Deutschlandfunk Hintergrund

Haus der Kultur in Zeiten von Corona.

Feature Wirtschaftliche Solidarität in der EU: Lebenselexier oder Lebenslüge?

Berlin, 15.04.2020

 Auf die Corona-Krise reagierten die Staaten in Europa zunächst  egoistisch - sie schlossen Grenzen oder behielten Hilfsgüter für sich. Was beim Gesundheitsschutz der eigenen Bürger womöglich noch half, dürfte den Aufschwung nach der Krise erschweren, denn die Länder sind alle eng miteinander verflochten. Wie könnte wirtschaftliche Solidarität in der EU und darüber hinaus aussehen? Werden, anders als nach der Finanzkrise, gemeinschaftliche Antworten möglich, weil alle gleich betroffen sind und niemand verantwortlich ist? Mehr Austerität, also mehr Haushaltsdisziplin und Sparprogramme dürfte dieses Mal nicht die Lösung sein. Wie steht es um die internationale Solidarität und was darf sie kosten? Zeitfragen-Feature bei Deutschlandfunk Kultur.

New  York

Folgen der Pandemie Finanzmärkte in Turbulenzen

Berlin, 06.04.2020

Wegen der Corona-Pandemie sind derzeit viele Unternehmen zum Stillstand gezwungen. Die Börsen reagierten darauf mit dem größten Kurssturz seit der Finanzkrise von 2008. Wie gefährlich das Virus für die weitere wirtschaftliche Entwicklung ist, lässt sich derzeit kaum erahnen. Hintergrund Deutschlandfunk

Finanztransaktionssteuer Der Lobby die Stirn bieten

Berlin, 16.03.2020

Erdacht von Ökonomen, propagiert von Aktivisten seit Ende der 90er-Jahre – die Idee einer Finanztransaktionssteuer bekam in Europa viel Zuspruch nach der Finanzkrise 2008. Doch was jetzt auf dem Tisch liegt, hat mit einer umfassenden Finanztransaktionssteuer nur wenig zu tun. HIntergrund Deutschlandfunk

Arbeiter

Staatliche Hilfe für Freiberufler
Stütze bei Stillstand

Berlin, 24.03.2020

Von der Corona-Krise sind Solo-Selbständige wie Fotografen, Künstler, Reiseführer aber auch Zeitungsausträger besonders betroffen, denn viele ihrer Aufträge fallen erst einmal weg. Die Bundesregierung hat nun ein Programm aufgelegt, das unbürokratisch helfen soll. Hintergrund Deutschlandfunk

Diskussion Schattenwirtschaft – wie Menschen in ungeregelten Märkten überleben

Köln, 14.03.2020

Die Mehrheit der Arbeitenden verdient ihren Lebensunterhalt in ungeregelten Jobs in der Schattenwirtschaft - sie pflegen, nähen, verkaufen, säen oder handeln. Besonders häufig ist dieser Arbeitsalltag in Afrika, Asien oder Lateinamerika, aber die Schattenarbeit ist aus Europa nie verschwunden und wieder auf dem Vormarsch. Wie sieht der Alltag der Menschen auf den Schattenmärkten aus, die durch Selbst- und Fremdausbeutung, durch die Armut vieler und den Wohlstand weniger sowie durch findige Unternehmer sowie skrupellose Kriminelle geprägt ist? Diskussionveranstaltung  des Max-Planck-Forum in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung und der Stadtbibliothek Köln,  Donnerstag, 14.05.20, 19.00 Uhr.

 

 

Film + Diskussion Precarious Work in Central and Eastern Europe and Beyond

Berlin, 13.03.2020

Eine Veranstaltung des transkulturellen Festivals POSTWEST am 31. März in der Volksbühne. Mit: Caspar Dohmen (Journalist und Autor, Berlin), Michal Hába (Theaterregisseur, Prag), Marta Kahancová (Central European Labour Studies Institute, Bratislava), Apolena Rychlíková (Filmregisseurin, Prag) Moderation: Gabriele Freitag (Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde, Berlin). Volksbühne roter Salon (englisch)