Geld Demokratische Bank
Köln, 21.07.2011
Keine Spekulationen, kein Gewinnstreben und günstige Kredite für jedermann - in Österreich soll eine neue, demokratische Bank entstehen. Eine Utopie? Dazu interviewt mich Deutschlandradiowissen.
Köln, 21.07.2011
Keine Spekulationen, kein Gewinnstreben und günstige Kredite für jedermann - in Österreich soll eine neue, demokratische Bank entstehen. Eine Utopie? Dazu interviewt mich Deutschlandradiowissen.
Berlin, 10.07.2011
Für die SWR-Sendung Forum Buch hat Sabine Fröhlich über mein Buch ge- und mit mir gesprochen. Ihr Fazit: Es mag aussichtslos erscheinen, einem übermächtigen Finanzsystem, das die Akteure selbst kaum noch zu steuern vermögen, das kleine Experiment einer “guten Bank” entgegenzuhalten. Die Darstellung Dohmens verliert aber die realen Größenverhältnisse nicht aus den Augen, denn sie beschränkt sich nicht auf eine einzige Perspektive. Interviews, Reportagen und die nötigen Erklärungen fügen sich zu einem Lehrbuch im besten Sinn. Man hat am Ende viel gelernt, ohne belehrt zu werden - über das Auseinanderfallen von Finanz- und Realwirtschaft, aber auch, am Beispiel alternativer Investitionsprojekte, darüber, wie beides sinnvoll zusammenspielen kann. Und schließlich ergibt sich der verblüffende Befund, dass die Verbindung von Altruismus und Geldgeschäft möglicherweise nicht ganz so utopisch ist wie gedacht.
Sankt Gallen, 11.06.2011
Der Vordenker hat lange vor der Finanzmarktkrise die herrschende ökonomische Lehre kritisiert und sich schon früh mit der Möglichkeit eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums beschäftigt. Ich habe mit Ihn über die Finanzkrise, Wachstum und Parallelen in der Literatur gesprochen. Süddeutsche Zeitung
Düsseldorf, 09.06.2011
Medion-Gründer Bernd Brachmann scheut die Öffentlichkeit. Auch jetzt, vor dem Großverkauf von Aktien an den chinesischen Computerbauer Lenovo. Süddeutsche Zeitung
Wien, 08.06.2011
Die Globalisierungskritiker von Attac sind eigentlich nicht gut auf Banken zu sprechen. Doch in Österreich sind einige der Aktivisten nun selber daran beteiligt, ein Finanzinstitut gründen, das mit linken Idealen auf Kundenfang gehen soll. Eine Bank neu aufzubauen, ist allerdings ein finanzielles und rechtliches Abenteuer. Süddeutsche Zeitung
Berlin, 01.06.2011
Am Anfang setzen Menschen ein Zeichen für faire Handelsbeziehungen: Zwischen Produzenten im Süden und Verbrauchern im Norden. Ihre Devise: Statt Marktpreise faire Preise. Schon bald finden die Waren den Weg aus den Weltläden in die Supermärkte. Die Idee wird von Milchbauern in Deutschland kopiert. Manche sehen die faire Handelsbewegung als eine Art Laboratorium für die Weltökonomie, andere halten die Wirkung des individuellen Einkaufsverhaltens für überschätzt. Wandel durch Handel, geht das? Dok 5 Das Feature (13.6.11 um 11.05 Uhr und 14.6.11 um 0.05 auf WDR 5)
Berlin, 01.06.2011
Firmen sollten sich mehr um Produkte als um Geldgeschäfte kümmern. Voraussetzung dafür ist eine andere Renditeerwartung, sowohl was die Höhe als auch was den Zeithorizont der Anleger angeht. Schließlich haben exorbitante Gewinne mit Finanzspekulationsgeschäften im vergangenen Jahrzehnt das gesamte Renditegefüge in der Weltwirtschaft verändert, zu Lasten der realen Produktion, guter Ideen und der Beschäftigten.
Köln, 31.05.2011
Die Gesellschaft beurteilt Menschen oft mit Blick auf deren Leistung und Bezahlung. Eine Tätigkeit gilt als sinnvoll, wenn sie viel kostet, das Einkommen also möglichst hoch ist. Doch stimmt dieser Maßstab noch? Welche Rolle spielt die Pflege von Kindern und gebrechlichen Eltern bei dieser Beurteilung? Und wird ehrenamtliche gemeinnützige Arbeit ausreichend gewürdigt, zumal in Zeiten leerer Staatskassen. Über den Wert der Arbeit berichte ich in der Serie "Zukunft der Arbeit". Süddeutsche Zeitung
Karlsruhe, 31.05.2011
Der Unter nehmer Götz Werner propagiert das bedingungslose Grundeinkommen für alle Bürger. Die Folge davon wäre, dass die Gehälter für harte, unattraktive Jobs deutlich steigen. Süddeutsche Zeitung
Brüssel, 23.04.2011
Wenn Gunter Pauli über die Ursachen seines Erfolgs redet, geht es wenig um ihn. „Ein Mensch kann nur einen Beitrag für die Gesellschaft liefern, weil er so viel von der Gesellschaft bekommen hat“, sagt er. Der 55-jährige Belgier hat schon viele Unternehmen gegründet. Seinen Wandel vom grünen zum blauen Unternehmer beschreibe ich in einem Porträt. Süddeutsche Zeitung
Düsseldorf, 16.04.2011
Die Westdeutsche Landesbank war mal ein stolzes und mächtiges Geldhaus. Vom Glanz vergangener Zeiten ist nichts mehr übrig. Was bleibt? Die Angst vor dem, was noch kommt. In einer Reportage beschreibe ich gemeinsam mit Martin Hesse die Situation bei der WestLB aus Sicht der Mitarbeiter, Bürger, Politik und Eigentümer. Süddeutsche Zeitung
Berlin, 31.03.2011
Kaum zu glauben: Auf den Reaktorunfall in Japan reagiert die Bundesregierung im Nu und wechselt ihre Atompolitik von heute auf morgen. Die Finanzkrise hingegen hat sie seinerzeit geradezu in Starre versetzt: Sie hat aufgeregt reagiert, aber kaum regiert. Die Banken konnten schon bald munter weiter machen wie bisher. WDR
Köln, 31.03.2011
Kaum zu glauben: Auf den Reaktorunfall in Japan reagiert die Bundesregierung im Nu und wechselt ihre Atompolitik von heute auf morgen. Die Finanzkrise hingegen hat sie seinerzeit geradezu in Starre versetzt: Sie hat aufgeregt reagiert, aber kaum regiert. Die Banken konnten schon bald munter weiter machen wie bisher.
Bonn, 18.02.2011
Bei der Aufsicht der Finanzinstitute hat sich Sabine Lautenschläger Respekt in der Branche erarbeitet. Ihr Wechsel zur Bundesbank scheint da nur konsequent. Süddeutsche Zeitung
Hamburg, 22.01.2011
Angesichts von Rekordpreisen für Kupfer sind Recyclingindustrie, Spekulanten und Gauner hinter Altmetall her. Die Preise entkoppeln sich vom tatsächlichen Verbrauch, denn in unsicheren Zeiten haben Anleger das Rohstoffgeschäft entdeckt. Süddeutsche Zeitung
Wuppertal, 21.01.2011
Thomas Speck hat die Gepa zum Marktführer für fairen Handel in Europa geformt. Der 58-Jährige äußert sich in der Serie Reden wir über Geld über Sparsamkeit im Alltag, seine Studentenzeit in einer Kommune und über die Schneisen, die er schlägt. Süddeutsche Zeitung
Köln, 20.01.2011
Überraschende Erkenntnisse Norbert Häring bereichert die Debatte über Bankenmacht und Managerboni durch einen unabhängigen Blick.
Düsseldorf, 07.01.2011
Norbert Häring bereichert die Debatte über Bankenmacht und Managerboni durch einen unabhängigen Blick. Mit seiner Mischung aus profundem historischem Wirtschaftswissen und neuesten ökonomischen Forschungsergebnissen entzaubert der Journalist die neoklassische Wirtschaftstheorie ebenso wie einen Großteil der wirtschaftspolitischen Debatte. Handelsblatt
Berlin, 20.12.2010
Seit gut zwei Jahren quellen die Regale der Buchläden mit Literatur zur Finanzkrise über. Viele Ökonomen haben das Geschehen analysiert, darunter solche, die frühzeitig auf Fehlentwicklungen hingewiesen, und andere, die durch den Crash gelernt haben. Heiner Flassbeck gehört zur ersten Gruppe. Deutschlandfunk
Frankfurt, 17.11.2010
Mikrokredite sind zum populären Instrument der Armutsbekämpfung geworden, spätestens seitdem Muhamad Yunus für den Aufbau seiner Mikrokreditorganisation in Bangladesh mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Seit dem Bericht des Wissenschaftlers …. nimmt die Kritik jedoch zu. Heute berichtete die Frankfurter Rundschau von einer steigenden Anzahl von Selbstmorden von Mikrokreditnehmern. Bankvertreter hätten säumige Schuldner sogar zum Freitod ermuntert, weil dann eine Versicherung die Rückzahlung der Schulden übernimmt. Schon zuvor hatte die Zeitschrift Natur und Kosmos die Erfolgsbilanz der Mikrokredite verneint.
Siegen, 09.11.2010
Die Forstwirtschaft beschäftigt sich seit 300 Jahren mit dem Gedanken einer langfristigen Denkweise. Davon könnte die Industrie einiges lernen. Damit befasse ich mich in der Serie „Die grüne Revolution“. Süddeutsche Zeitung
Frankfurt am Main, 23.10.2010
Sie sind gut ausgebildet, ehrgeizig und motiviert, und dennoch schaffen es nur wenige Frauen in die obersten Führungsetagen der Wirtschaft. Zunehmend wird deshalb über die Einführung einer Quote diskutiert. Aber es gibt auch gute Argumente dagegen. Süddeutsche Zeitung
Köln, 25.06.2010
Die Weltwirtschaftskrise zieht Kreise: Zuerst verloren Immobilienbesitzer in den USA ihr Heim, dann viele Beschäftigte in den Industrieländern ihren Arbeitsplatz. Und schon bald dürften viele Sozialeinkommensbezieher in Deutschland weniger Geld haben, weil die Regierung spart. Bislang schauen die Bürger dem Treiben ziemlich gleichgültig zu. Süddeutsche Zeitung
Köln, 18.06.2010
Die Intendantin des Kölner Schauspielhauses in der Serie Reden wir über Geld über Regisseure mit goldenen Nasen, Spardiktate der Politik und Garagen-Theater. Süddeutsche Zeitung
Köln, 08.02.2010
Die Schweizer Großbank UBS hat einen Sturm entfacht, der das Bankgeheimnis am siebtgrößten Finanzplatz der Welt wegfegen könnte. Die Mitarbeiter sollen US-Bürgern beim Hinterziehen von Steuern geholfen haben. Die UBS zeigt diese nun an. Das ist eine Kapitulation vor dem Druck aus den USA. Zuvor waren die Proteste gegen das Bankgeheimnis jahrzehntelang an der Schweizer Regierung abgeperlt. Die Basis für das Bankgeheimnis war schmaler geworden, verschwunden war sie aber nicht. Süddeutsche Zeitung
Bonn, 21.01.2010
Er ist Chef von mehr als 80.000 Briefträgern in Deutschland: Jürgen Gerdes, 45. Nach dem Betriebswirtschaftsstudium ging er 1994 zur Deutschen Post, begann in der Marketing-Abteilung und machte Karriere. Seit 2007 ist Gerdes Mitglied des Post-Vorstands und verantwortet das Briefgeschäft, noch immer der wichtigste Bereich des Konzerns. Doch die Zahl der Sendungen geht seit Jahren zurück, immer mehr wird elektronisch verschickt. Gerdes will die Post ins Internet führen. Süddeutsche Zeitung
Köln, 18.01.2010
Schlechte Nachrichten für privat Krankenversicherte: Zahlreiche Privatkassen haben mit Jahresbeginn ihre Tarife erhöht. Viele müssen nun deutlich höhere Beiträge zahlen, manch einer mehr als 20 Prozent. Zeit für privat Versicherte, darüber nachzudenken, wie sie trotzdem sparen können. Süddeutsche Zeitung
Berlin, 11.01.2010
Die Bundestagsabgeordneten Gerhard Schick (Grüne) und Hermann Otto Solms (FDP) stritten von mir moderiert über Privatisierung, öffentliche Güter, Steuersenkungen und das Verhalten der Bürger. Das Parlament
Köln, 26.11.2009
Emma-Verlegerin Alice Schwarzer in der Serie Reden wir über Geld über Liebe und Abhängigkeit, ihre Lehre in einer Autofirma und warum die Männer schuld an der Krise sind. Süddeutsche Zeitung