Kommentar Und der Wähler kann doch wählen
Berlin, 15.07.2013
Was für eine paradoxe Situation. Noch nie hatte eine deutsche Regierung in der Nachkriegszeit so viel Einfluss, schon alleine wegen ihrer Schlüsselrolle bei der Krisenbewältigung und Gestaltung des europäischen Projekts. Gleichzeitig überlegen Bürger, bei der Bundestagswahl in 70 Tagen daheim zu bleiben. Es sei doch egal, wen sie wählen, lautet die These von der Austauschbarkeit der Parteien, die man immer häufiger hört. WDR