Geld Wie Sie für Krisenzeiten vorsorgen können
Hamburg, 04.08.2016
Trennung, Arbeitslosigkeit, Verschuldung. Schicksalsschläge können auch zum finanziellen Risiko werden. Entscheidend ist die richtige Beratung. Süddeutsche Zeitung
Hamburg, 04.08.2016
Trennung, Arbeitslosigkeit, Verschuldung. Schicksalsschläge können auch zum finanziellen Risiko werden. Entscheidend ist die richtige Beratung. Süddeutsche Zeitung
Köln, 02.07.2016
Der Markt für nachhaltige Anleihen ist begehrt. Manchen Papieren fehlt es aber an der nötigen Transparenz, wie nachhaltig das Geld wirklich investiert wird. Schon der Name mancher Emittenten lässt an der guten Absicht zweifeln. Süddeutsche Zeitung
Berlin, 29.06.2016
Das billige T-Shirt, die günstige Hose: Viele kaufen sie ohne schlechtes Gewissen - bis die nächste Textilfabrik in Asien abbrennt. Nun will der faire Handel konkret etwas dagegen tun. Süddeutsche Zeitung
Berlin, 21.06.2016
Konzerne sollen abschätzen, ob ihre Produktion Rechte verletzt. Scheitert der Plan, droht ein Gesetz. Süddeutsche Zeitung
Köln, 20.06.2016
Bakterien, die Inhaltsstoffe für Kleber und Dichtungsmasse produzieren, Gentech-Lachs und selbst düngende Pflanzen: Forscher, Konzerne und Kapitalgeber widmen sich der Nutzbarmachung der Natur durch biologische Verfahren. Autorin Christiane Grefe analysiert in ihrem Buch "Global Gardening. Bioökonomie- Neuer Raubbau oder Wirtschaftsform der Zukunft", was naturwissenschaftlich bereits alles möglich ist. Deutschlandfunk Andruck
Karatschi, 18.06.2016
In Pakistan brannte eine Textilfabrik, 259 Menschen starben. Nun wollen Überlebende und Angehörige den Auftraggeber KiK zur Verantwortung ziehen - und haben in Dortmund Klage eingereicht. Reportage Süddeutsche Zeitung
Bochum, 17.06.2016
Die GLS-Bank beansprucht trotz Niedrigzinsen für sich, sozial, nachhaltig und transparent zu wirtschaften. Damit begründet der Chef nun eine Jahresgebühr für alle Kunden. Süddeutsche Zeitung
Zürich, 04.06.2016
Am 5. Juni wird in der Schweiz über ein bedingungsloses Grundeinkommen abgestimmt. 2.500 Franken pro Monat würde dann jeder Schweizer Bürger bekommen - jedoch verrechnet mit Lohn oder Sozialhilfe. Auch wenn kaum Aussicht auf Erfolg besteht: Die dazugehörige Volksinitiative hat nicht nur in der Schweiz eine breite Debatte zum Thema angestoßen. DLF-Hintergrund
Hamburg, 24.05.2016
Jeder in Deutschland lebende Mensch kann künftig bei einer Bank ein Konto eröffnen. Das entsprechende Gesetz tritt im Juni in Kraft. Damit sind nahezu alle Banken in der Pflicht, solche Basiskonten auch für Erwerbs- oder Wohnungslose anzubieten. Und solange das Konto im Plus bleibt, kann der Inhaber frei darüber verfügen. Deutschlandfunk, Hintergrund.
Berlin, 24.05.2016
Buchbesprechung Wolfgang Kaleck und Miriam Saage-Maaß: Unternehmen vor Gericht. SWR 2
Kapstadt, 23.05.2016
Ob beim Kohleabbau in Südafrika oder bei der Produktion von Bekleidung in Bangladesch: Immer wieder verletzen transnational tätige Konzerne Menschenrechte. Jetzt sollen die Firmen mehr Verantwortung für ihre Produktions- und Beschaffungsketten übernehmen, das sehen Leitprinzipien der UNO vor. In Deutschland werden diese gerade konkretisiert: mit einem nationalen Aktionsplan. Beteiligte NGOs plädieren für Verbindlichkeit, dagegen sträuben sich Unternehmensverbände. MisereorBlog
Verden, 21.05.2016
Matthias Fiedler, Geschäftsführer der niedersächsischen Bewegungsstiftung, berichtet über die Förderung von sinnvollen Projekten und Investments in Niedrigzinszeiten. Süddeutsche Zeitung
Berlin, 13.05.2016
Das traurige Schicksal von 86 Mädchen im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu richtet den Blick auf unsägliche Arbeitsbedingungen in dortigen Textilbetrieben. Ihre Leichen seien allesamt in Unterkünften von Spinnereien gefunden worden, sagt Mary Viyakula von der Nichtregierungsorganisation (NGO) Save. Sechs hätten angeblich Selbstmord begangen, nachdem sie vergewaltigt worden seien. Gründe für den Tod der anderen hätten die Behörden nicht genannt. Für die Aktivisten war es schon schwierig genug, überhaupt von diesen Todesfällen zu erfahren und Licht in die Arbeitsbedingungen zu bringen. 14- bis 18-Jährige würden gewöhnlich für drei Jahre angeworben und erhielten einen Lohn weit unter dem gesetzlichen Mindestlohn für Lehrlinge. Sie schufteten "zwölf Stunden am Tag, sieben Tage die Woche", sagte am Donnerstag die Wissenschaftlerin Anibel Ferus-Comelo, die gerade eine Studie zu dem Thema verfasst hat. Solche moderne Sklaverei ist in den südindischen Spinnereien weit verbreitet, die in der global vernetzten Textilindustrie eine wichtige Rolle spielen. Süddeutsche Zeitung.
Berlin, 11.05.2016
Wer will es einem Kleinbauern verdenken, wenn er auf den fairen Handel hofft. Die Not ist groß: Rund 1,5 Milliarden Menschen leben laut der Weltbank in kleinbäuerlichen Haushalten, ein Großteil davon leidet Hunger. Bislang kann der faire Handel, der den Bauern beispielsweise einen Mindestpreis garantiert und für Gemeinschaftsprojekte eine Prämie zahlt, jedoch nur einem Bruchteil der Produzenten helfen, "vielleicht etwas mehr als der Tropfen auf den heißen Stein", sagte Heinz Fuchs, Mitarbeiter des evangelischen Hilfswerks Brot für die Welt und Aufsichtsratschef von Transfair Deutschland. Der Verein vergibt ein Siegel, mit dem Industrie und Handel dann ihre Produkte als fair vermarkten können. Süddeutsche Zeitung
Hannover, 10.05.2016
Anfang März hat die Europäische Zentralbank den Leitzins auf null Prozent gesenkt. Wer einen Kredit aufnehmen will, freut sich wohl darüber. Stiftungen dagegen stehen vor dem gleichen Dilemma wie jeder Sparer, dessen Vermögen nur noch minimal verzinst wird. Besonders kleine Organisationen müssen erfinderisch werden, um zu überleben. Deutschlandfunk, Hintergrund.
Köln, 09.05.2016
Stefan Schridde ärgerte es, dass vor allem Elektrogeräte nach kurzer Zeit kaputt gehen. Heute hat er erreicht, dass die Lebensdauer von Produkten auch Politiker beschäftigt. Süddeutsche Zeitung
Berlin, 07.05.2016
Immer mehr Anleger wollen ihr Geld umwelt- und verantwortungsbewusst anlegen. Dafür brauchen sie mehr Transparenz. Mein Kommentar dazu in der SZ.
Hamburg, 28.04.2016
Dirk Ulbricht hat erst Versicherungen verkauft, dann kam die Sinnkrise. Nun ist er ein Kritiker der Branche, und Verbraucherschützer. Süddeutsche Zeitung
Berlin, 24.04.2016
In der Sendung Forum Buch hat mich Wolfram Wessels zum Buch von DIW-Chef Marcel Fratzscher interviewt.
Berlin, 31.03.2016
Deutschland muss durchsetzen, dass seine Konzerne Menschenrechte achten. Wichtig wäre es bei den Beratungen für einen Nationalen Aktionsplan für Unternehmen und Menschenrechte auf verbindliche Regeln zu setzen. Lesen Sie einen Kommentar in der Süddeutschen Zeitung.
Frankfurt, 28.03.2016
Ob in Textilfabriken in Bangladesch oder beim Einkauf seltener Metalle im Kongo: Immer wieder verletzen transnationale Konzerne Menschenrechte. Jetzt sollen die Firmen mehr Verantwortung für ihre Produktions- und Beschaffungsketten übernehmen, das sehen Leitprinzipien der UNO vor. In Deutschland werden diese gerade konkretisiert: mit einem nationalen Aktionsplan. Für diverse NGOs geht der aber nicht weit genug. Hintergrund DLF.
Berlin, 23.03.2016
Der faire Handel will die Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken verbessern und hat einen neuen Standard entwickelt. Die Unternehmen verweigern sich allerdings bisher.
Berlin, 15.03.2016
Ein neues Verbraucherportal bewertet deutsche Banken danach, wie sozial und ökologisch sie ihr Kapital anlegen. Vorn liegen die GLS und die Triodos Bank, aber es gibt auch Überraschungen.
Köln, 04.03.2016
Der Textildiscounter Kik nimmt Auditunternehmen für Fabriken stärker in die Haftung. Sie sollen künftig für einen längeren Zeitraum für die von ihnen geprüften Zustände einstehen. Kritiker zweifeln allerdings an diesem neuen Konzept. Süddeutsche Zeitung
Berlin, 24.02.2016
Mit der Einführung des Euro 2002 waren die Hoffnungen in Europa groß, dass die Gemeinschaftswährung eine Stabilisierung der Wirtschaft und eine Vitalisierung des Einigungsprozess nach sich ziehen würde. Doch die Bankenkrise sechs Jahre später zeigte deutliche strukturelle Schwächen des Konstruktes auf und die Hoffnung auf positive Effekte im politischen Prozess zerschlugen sich. Trotzdem konnte die EU durch Stärkung der EZB und die EZB durch ein selbstbewusstes Auftreten manches in den Griff bekommen. Der Journalist Trim Pritlove hat mich für die Reihe Fokus Europa der Heinrich-Böll-Stiftung interviewt.
Berlin, 24.01.2016
Das Institut für die Zukunft der Ökonomie gibt eine Buchreihe heraus. Hören Sie ein Gespräch von Wolfram Wessels mit mir aus der Sendung Forum Buch über die beiden Bücher von Frank Schirrmacher und Armin Falk.
Karachi, 11.01.2016
Khawaja Murtaza Mashooqullah versorgt internationale Modemarken mit Textilien. Einige scheren sich einen Dreck um die Produktionsbedingungen. Süddeutsche Zeitung.
Bochum, 10.01.2016
Möhren ziehen? Kartoffeln anbauen? Erde unter den Fingernägeln? Das wäre nichts für Britta Freis. Die 46-Jährige ist ein Kind des Ruhrgebiets, in Essen aufgewachsen, heute Leiterin der Stiftung Bochumer Symphoniker. Sie schiebt lieber Überstunden im Büro als eine Schubkarre über einen Acker. Trotzdem hat Britta Freis Ackerland gekauft: 1000 Quadratmeter kalte, braune Erde. Sie hat sich mit 1000 Euro an der BioBoden Genossenschaft beteiligt. Die Genossenschaft kauft mit dem Geld von Freis und 400 Gleichgesinnten Äcker und Wiesen in Deutschland, um sie zu erschwinglichen Preisen an Biobauern zu verpachten. Das Ziel: den Ökolandbau in Deutschland . Die Zeit
Bonn, 04.01.2016
Ohne Geld ist eine moderne Wirtschaft schwer vorstellbar.[1] Zwar hat es auch Hochkulturen ohne Geld gegeben, wie etwa die Inkas. Sie schätzten durchaus die Schönheit von Gold und Silber und fertigten daraus unter anderem Schmuck und Kultgegenstände, aber sie prägten aus den Edelmetallen kein Münzgeld, wie die Menschen in Europa es seit der Antike taten. Werteinheit im Inkareich war die Arbeit, auf ihr fußte die Wirtschaft. Nach der Eroberung der Neuen Welt durch die Konquistadoren aus Europa setzte sich die Geldwirtschaft aber auch in Südamerika durch. APuZ
Bochum, 23.12.2015
Die Preise für Ackerland sind in den vergangenen Jahren so stark gestiegen, dass viele Bauern sich den Boden nicht mehr leisten können. Nördlich von Berlin haben sich deshalb Bio-Landwirte und ökologisch orientierte Anleger zusammengetan, um Flächen zu kaufen und sie zu bewirtschaften. Süddeutsche Zeitung