Klassik a la carte Profitgier ohne Grenzen

Hamburg, 04.11.2016

In Klassik à la carte hat mich Claudio Campagna eine Stunde lang zu meinem Buch interviewt. Die Sendung läuft im Rahmen der ARD-Themenwoche "Zukunft der Arbeit" am  04. November 2016, 13:00 bis 14:00 Uhr. NDR

Menschenrechte Der dritte Anlauf

Berlin, 25.10.2016

Die Vereinten Nationen wollen verbindliche Regeln für alle Unternehmen bei Menschenrechten. Ausgerechnet der Hauptverursacher von Verstößen sitzt nicht mit am Tisch. Süddeutsche Zeitung

Interview "Ohne Verändungen droht ein Kollaps"

Frankfurt, 18.10.2016

Johannes Hoffmann,79, gehört zu den Pionieren bei der Entwicklung nachhaltiger Bewertungsmethoden für Geldanlagen. Verflogen ist aber die große Hoffnung, die der Theologe vor einem Vierteljahrhundert in einen ethischen Wettbewerb der Unternehmen und Anleger setzte. Süddeutsche Zeitung

Nachhaltigkeit Kapital für alle

Frankfurt, 18.10.2016

Es gibt viele ausgefeilte Bewertungsmodelle, vielleicht zu viele: Sie sorgen für Verwirrung statt für Klarheit. Denn Anleger können ethischen Druck nur ausüben, wenn sie sich auf wenige Kriterien beschränken. Süddeutsche Zeitung

Produktionsbedingungen Weniger schlecht ist noch nicht gut

Hamburg, 28.09.2016

Tchibo will die Arbeitsbedingungen bei seinen Zulieferern verbessern. Doch der Fortschritt kommt nur langsam. Süddeutsche Zeitung

Kritik Den Kapitalismus retten

Berlin, 19.09.2016

"Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung" oder noch deutlicher: "Rettet den Kapitalismus". Zwei Buchtitel, ein Ziel. Ihre Autoren beleuchten das System von unterschiedlichen Seiten, um zu zeigen, was sich ändern muss. Damit die Wirtschaft wieder vielen nützt. Deutschlandfunk

Porträt Marxist an der Wall Street

Berlin, 16.09.2016

Der Ökonom Michael Hudson ist Patensohn von Leo Trotzki, Occupy-Anhänger und vielleicht ein moderner Sozialrevolutionär. Eine seiner Ansichten: Schulden erlassen. Süddeutsche Zeitung

Kommentar Natur schafft Rendite

Berlin, 12.09.2016

Wir leben in einer paradoxen Welt: Einerseits gibt es viel Geld, das zinslos auf Konten liegt, andererseits fehlen für große Probleme die Mittel. Aber es gäbe eine Lösung. Süddeutsche Zeitung

Verhandlungen Mehr Geld für die Fabrikopfer

Genf, 10.09.2016

Der Textildiscounter Kik zahlt vier Jahre nach dem Unglück in Pakistan 5,15 Millionen Dollar an die Geschädigten. Vorbei sind die Querelen für das Unternehmen damit nicht. Süddeutsche Zeitung

Rente Suche Hilfe, biete Zeit

Köln, 08.09.2016

Wer sich für andere einsetzt, erhält im Alter Unterstützung zurück - so funktionieren Zeitbanken. Zu Besuch bei einem Verfechter der Idee, sich die Rente in Zeit statt Geld zusammenzusparen. Tagesanzeiger, Süddeutsche Zeitung.

Radioreport Recht KiK vor dem Kadi

Karlsruhe, 06.09.2016

Im Radioreport Recht geht es heute um die Klage der vier Opfer eines KiK-Zulieferers vor dem Dortmunder Landgericht. Ich habe die Opfer in Karatschi besucht.  SWR

Kommentar Kampf der Sklaverei

Berlin, 31.08.2016

In asiatischen Nähbetrieben und afrikanischen Bergminen herrschen oft üble Arbeitsbedingungen. Sie bessern sich nur, wenn Deutschland Druck macht. Süddeutsche Zeitung

Fabrikbrand Kik muss vor Gericht

Dortmund, 30.08.2016

Es ist einzigartiger Prozess: Vier Opfer aus Pakistan verklagen den Textildiscounter Kik. Nun haben sie einen ersten juristischen Sieg errungen. Die vier Kläger erhalten Prozesskostenhilfe. Süddeutsche Zeitung

Buchbesprechung Rettet den Kapitalismus

Berlin, 27.08.2016

Der Präsidentschaftswahlkampf in den USA hat für faustdicke Überraschungen gesorgt. Der Rechtspopulist Donald Trump setzte sich als Kandidat der Republikaner durch und der Sozialist Bernie Sanders bekam viel Unterstützung bei den Vorwahlen der Demokraten. Wer die Motive ihrer Unterstützer und die Lage des Durchschnittsamerikaners verstehen will und neugierig ist, wie es weitergehen könnte, der kann jetzt zum Buch von Robert B. Reich greifen. Der ehemalige US-Arbeitsminister sieht unruhige Zeiten für die USA voraus, wenn die Gesellschaft den Großteil der Gewinne weiter einer kleinen Gruppe an ihrer Spitze zuteilt. Sein Buch  „Rettet den Kapitalismus! Für alle, nicht nur für 1%“, habe ich für den SWR besprochen.

Geld Wie Sie für Krisenzeiten vorsorgen können

Hamburg, 04.08.2016

Trennung, Arbeitslosigkeit, Verschuldung. Schicksalsschläge können auch zum finanziellen Risiko werden. Entscheidend ist die richtige Beratung.  Süddeutsche Zeitung

Geldanlagen Grüner Schein

Köln, 02.07.2016

Der Markt für nachhaltige Anleihen ist begehrt. Manchen Papieren fehlt es aber an der nötigen Transparenz, wie nachhaltig das Geld wirklich investiert wird. Schon der Name mancher Emittenten lässt an der guten Absicht zweifeln. Süddeutsche Zeitung

Premiere Faire Kleidung

Berlin, 29.06.2016

Das billige T-Shirt, die günstige Hose: Viele kaufen sie ohne schlechtes Gewissen - bis die nächste Textilfabrik in Asien abbrennt. Nun will der faire Handel konkret etwas dagegen tun. Süddeutsche Zeitung

Aktionsplan Mehr Verantwortung

Berlin, 21.06.2016

Konzerne sollen abschätzen, ob ihre Produktion Rechte verletzt. Scheitert der Plan, droht ein Gesetz. Süddeutsche Zeitung

Buchbesprechung Manipulierte Natur

Köln, 20.06.2016

Bakterien, die Inhaltsstoffe für Kleber und Dichtungsmasse produzieren, Gentech-Lachs und selbst düngende Pflanzen: Forscher, Konzerne und Kapitalgeber widmen sich der Nutzbarmachung der Natur durch biologische Verfahren. Autorin Christiane Grefe analysiert in ihrem Buch "Global Gardening. Bioökonomie- Neuer Raubbau oder Wirtschaftsform der Zukunft", was naturwissenschaftlich bereits alles möglich ist. Deutschlandfunk Andruck

Klage Vier gegen KiK

Karatschi, 18.06.2016

In Pakistan brannte eine Textilfabrik, 259 Menschen starben. Nun wollen Überlebende und Angehörige den Auftraggeber KiK zur Verantwortung ziehen - und haben in Dortmund Klage eingereicht. Reportage Süddeutsche Zeitung

Banken Andersartigkeit, die kostet

Bochum, 17.06.2016

Die GLS-Bank beansprucht trotz Niedrigzinsen für sich, sozial, nachhaltig und transparent zu wirtschaften. Damit begründet der Chef nun eine Jahresgebühr für alle Kunden. Süddeutsche Zeitung

Grundeinkommen Die Schweiz stimmt ab

Zürich, 04.06.2016

Am 5. Juni wird in der Schweiz über ein bedingungsloses Grundeinkommen abgestimmt. 2.500 Franken pro Monat würde dann jeder Schweizer Bürger bekommen - jedoch verrechnet mit Lohn oder Sozialhilfe. Auch wenn kaum Aussicht auf Erfolg besteht: Die dazugehörige Volksinitiative hat nicht nur in der Schweiz eine breite Debatte zum Thema angestoßen. DLF-Hintergrund

Ein Konto für jedermann Alle Banken sind jetzt in der Pflicht

Hamburg, 24.05.2016

Jeder in Deutschland lebende Mensch kann künftig bei einer Bank ein Konto eröffnen. Das entsprechende Gesetz tritt im Juni in Kraft. Damit sind nahezu alle Banken in der Pflicht, solche Basiskonten auch für Erwerbs- oder Wohnungslose anzubieten. Und solange das Konto im Plus bleibt, kann der Inhaber frei darüber verfügen. Deutschlandfunk, Hintergrund.

Buchbesprechung Globale Kämpfe für Menschenrechte

Berlin, 24.05.2016

Buchbesprechung Wolfgang Kaleck und Miriam Saage-Maaß: Unternehmen vor Gericht. SWR 2

Misereor Blog Südafrika in der Hölle

Kapstadt, 23.05.2016

Ob beim Kohleabbau in Südafrika oder bei der Produktion von Bekleidung in Bangladesch: Immer wieder verletzen transnational tätige Konzerne Menschenrechte. Jetzt sollen die Firmen mehr Verantwortung für ihre Produktions- und Beschaffungsketten übernehmen, das sehen Leitprinzipien der UNO vor. In Deutschland werden diese gerade konkretisiert: mit einem nationalen Aktionsplan. Beteiligte NGOs plädieren für Verbindlichkeit, dagegen sträuben sich Unternehmensverbände. MisereorBlog

Bewegungstiftung Die doppelte Wirkung von Geld

Verden, 21.05.2016

Matthias Fiedler, Geschäftsführer der niedersächsischen Bewegungsstiftung, berichtet über die Förderung von sinnvollen Projekten und Investments in Niedrigzinszeiten. Süddeutsche Zeitung

Texiltbündnis Zäher Kampf gegen moderne Sklaverei

Berlin, 13.05.2016

Das traurige Schicksal von 86 Mädchen im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu richtet den Blick auf unsägliche Arbeitsbedingungen in dortigen Textilbetrieben. Ihre Leichen seien allesamt in Unterkünften von Spinnereien gefunden worden, sagt Mary Viyakula von der Nichtregierungsorganisation (NGO) Save. Sechs hätten angeblich Selbstmord begangen, nachdem sie vergewaltigt worden seien. Gründe für den Tod der anderen hätten die Behörden nicht genannt. Für die Aktivisten war es schon schwierig genug, überhaupt von diesen Todesfällen zu erfahren und Licht in die Arbeitsbedingungen zu bringen. 14- bis 18-Jährige würden gewöhnlich für drei Jahre angeworben und erhielten einen Lohn weit unter dem gesetzlichen Mindestlohn für Lehrlinge. Sie schufteten "zwölf Stunden am Tag, sieben Tage die Woche", sagte am Donnerstag die Wissenschaftlerin Anibel Ferus-Comelo, die gerade eine Studie zu dem Thema verfasst hat. Solche moderne Sklaverei ist in den südindischen Spinnereien weit verbreitet, die in der global vernetzten Textilindustrie eine wichtige Rolle spielen. Süddeutsche Zeitung.

Fairer Handel Zwölf Euro im Jahr

Berlin, 11.05.2016

Wer will es einem Kleinbauern verdenken, wenn er auf den fairen Handel hofft. Die Not ist groß: Rund 1,5 Milliarden Menschen leben laut der Weltbank in kleinbäuerlichen Haushalten, ein Großteil davon leidet Hunger. Bislang kann der faire Handel, der den Bauern beispielsweise einen Mindestpreis garantiert und für Gemeinschaftsprojekte eine Prämie zahlt, jedoch nur einem Bruchteil der Produzenten helfen, "vielleicht etwas mehr als der Tropfen auf den heißen Stein", sagte Heinz Fuchs, Mitarbeiter des evangelischen Hilfswerks Brot für die Welt und Aufsichtsratschef von Transfair Deutschland. Der Verein vergibt ein Siegel, mit dem Industrie und Handel dann ihre Produkte als fair vermarkten können. Süddeutsche Zeitung

Stiftungen in der Niedrigzinsphase Kein Geld für Wohltaten

Hannover, 10.05.2016

Anfang März hat die Europäische Zentralbank den Leitzins auf null Prozent gesenkt. Wer einen Kredit aufnehmen will, freut sich wohl darüber. Stiftungen dagegen stehen vor dem gleichen Dilemma wie jeder Sparer, dessen Vermögen nur noch minimal verzinst wird. Besonders kleine Organisationen müssen erfinderisch werden, um zu überleben. Deutschlandfunk, Hintergrund.

Porträt Lang lebe der Mixer

Köln, 09.05.2016

Stefan Schridde ärgerte es, dass vor allem Elektrogeräte nach kurzer Zeit kaputt gehen. Heute hat er erreicht, dass die Lebensdauer von Produkten auch Politiker beschäftigt. Süddeutsche Zeitung